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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende: In einer Fortsetzung und Vollendung der nechst-vorhergehenden, zwischen dem mächtig und prächtig gewesenen ; aber doch unglückselig gestorbenen, türckischen Käyser, Bajazeth I. und dem persianischen Schach, Sefi, welcher dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die Historie des Letztern, folglich erstaunenswürdige Hinrichtungen und Mordthaten ... enthalten ...
Entstehung
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Meine Mutter aber erschrack von Hertzen.meynete vaßeseineneueVer-rätherey seye,wannenyero sie sich weigerte, mich heraus zu geben/ Obauch wohl die Bevollmächtigten inständigstanhielten , und den Handelumständlich,ja mit hohen Betheurungen erzehlten,wolle sich meine Mut-tergleichwohl aufkeine Weise bereden lassen.

Als nun die Persischen Herren drey Tage,und drey Nächte. vor derThüre gelegen,und die Crönung, um gewisser Ursachen willen,keinen fer-nem Verzug leiden mochte,wollen sie,mit Zuziehung anderer Herren, gs,waltsamer Weiseins Gemach brechen. Als meine Mutter diesin Ernstsähe,eröffnet- sie die Thüren und sprach zu mir: Gehe hm, mein Rind!durch deiner MörderHände zu deinem Vater. GOtt mag esrächen.

Da die Persianischen Herren in das Gemach traten, stunde ichin grosser Angst, zitterte und bebrte. Sie fielen aber alsbald vor mirnieder,küsseten mir die Füsse und wünscheten mir Glück zur künffriaenRegierung. Hierbey wurde mein, und meinerMutter, Schrecken ingrosse, ja unaussprechliche Freude verwandelt. Sie führten mich son-der Anstand in den Pallast setzten mich,dem Georauch nach,

auf einen kleinen Tisch über die LslitxX g«^let,oder die Tapeten derMur, forderten die grossen Herren zusammen setzten mir die Croneauf, tikulirten mich scliacb Sell.und grstulirten mir mit demüthigen Kuß-Küssen zur neuen Regierung.

Ihr hat hierbey eine sehr schnelle und starcke Abwechselung desSchreckensund der Freude gehabt, w-mnenhero es mich groß Wun-der nimmet , daß nicht eine grosse und gefährliche Kranckheit darauf ge-folgt! ist-

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Kaum hatte ich die Regierung angetreten , so kam ein Geschre«aus, als wann mein Groß-Vater eine gewisse geschriebene

Oräce hinterlassen hätte . daß ich, vor allen Dingen,die6»overne.NILN8 des Reichs mir getreuen Leuten besetzen, hernach aber de-nen vornehmsten Persianern die Röpffe vor die Huste legen solle.Man sprach auch, daß einer von denenjenigen,welche mir mei-ne Erhebung auf den Thron angekündiget hatten, die geheime

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