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fen,und lag mit seinen Unterthanen so lange aufdenen Knien, biß ein Re-gen erfolgte.
Darnach geriethe er mit denen d^pluligliten in einen Krieg, welchevon denen Juden,aus dem Stamm d^ptitksli entsprossen waren. Wieerdabeyzukurtzkam, so müsse er W erstlich vor seinem Überwinder bü-cken , und darnach den Krieg verjHwehren. Das erste that kberocer;jedoch mit dieser Vorsichtigkeit , daß er fein Angesicht gegen die Sonnekehrte,und also sich mehr vor derselben, als vor denen K'gpiukglnern kub-mittirte. Den Eydscdwuhr hingegen hielte er nicht, sondern griffe also-bald wiederju denen Waffen. Aber die digpktbalircr dunden erstlichdas geschriebene iuitrumenttim?scis an eine Stange, und brauchten esstatt einer Fahne. Darnach machten sie etliche heimliche,und mit Strohbedeckte Gruben.m welche der König stürhte,und mit viel tausend Persia-nern den Halß brach.
Eine über die maffen kostbare Perle trug kkerocer an keinen Ohren.Als er nun seines Lebens Ende vor sich sahe,ko risse er das Kleinod herun-ter,und warft es so weit er kunte; theils damit er nickt daran erkannt wur-de ; theils auch damit niemand mehr die Ehre haben möchte,ein solch un-schätzbares Juweel zu tragen.
Ein und drevßig Söhne hatte dieser König, die aber alle zugleich mitdem Vater um das Leben kamen,biß auf den Jüngsten, welcher csbsäesZeheissen,und mit der Zeit zurRegierung gekommen ist.
Gleich nach seinem Tod aber, ^mic» 4 zz- succeckrte sein Bruder Sa-IZ8,ulid regierte vier Jahre. Die Juden suchten , zu seiner Zeit,ihr Kö-nigreich wieder aufzurichten. Ihr Anführer hieß ksl>g, der brachte es soweit,daß er sieben Jahre nach einander auf eine touverriine Art regierte.Zuletzt aber wurde er von denen Persern bezwungen, und die Juden sind,nach dieser kurtzen Freude, umso viel desto härter gehalten worden,so,daßsie auch nicht einmal in Persien haben durfften.
Unterdessen wuchs cZbgZe? der Sohn des vorigen Königs heran.Dieser überfiel seinen Vetter Lglss unversehens,stieß ihn vom Thron,undließ ihm siedendes Oel in die Augen giessen,daß er blind ward.
Also bestieg Lsbgöe^nno 487. den Thron. Es trat zu seiner Zeitein Lügen Prophet auf,mit Namen .^erägc-kc. Der machte unter an-dern neuen Glaubens Artickeln auch diesen daß man die tVeiber,dieBinder und die Güther, gemein haben sslce : cher'ls weil alleMenschen von Adam und Eva herstammecen, und als- Brüder
und