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sitzen lassen. Jedoch wurden auch hernach die Einwohner erbärmlichmgScriret,und die Stadt dem Erdboden gleich gemachet.
Der bekannte Käufer ssiügnu8 gierig wider ihn zu Felde,
war aber ft> unglücklich , daß er in selbiger csmxsZns erschossen ward.Der folgende Käyser)ovialM8 dachte,es möchte ihm ein gleiches begegnen,weßwegen er mit dem Persischen König Friede machte, und ihm die wich-Ö lige Stadt Nilibis abtrake, welche Lsparss H. zu dreyen unterschiedenenmalen belagert hatte.
Als 8gpores ä.z8o- starb,so luLLechste ihm ein nakürlicherBruder,der^rtaxerxes II. geheissen. Aufdttsen folgte fem SohN Lapores III. e^rinoz 85. welcher fünff Jahr regierte. Nach lhm bestiege, zsi. seinSohn ^argnnes IV. den Thron,und regierte n. Jahre.
^nno 4OZ. gelangete i^cleZerres I. zu der Regierung in Persien, undverwaltete solche zwantzig Jahre. Zu der Zeit starb änno 408. der Käu-fer ^rcsäius.und weil sein Printz ltieo6o6u8 II. noch minderjährig war,so trug er diesem Ircisgercii die Vormundschafft auf, ungeachtetleiblicher Bruder,der Käufer k^onorius in OLLiöem.noch am Leben war.Denen Christen gereichte dieses zu grossem Vortheil. Denn es wurdendann und wann Bischöffe zu Gesandten gebraucht,die hatten folglich Ge-legenheit dem König beyzukommrnwie sie dann auch allbereit so viel i»-greü gefunden, daß iLäegeräsz nicht Übel Lust gehabt ein Christ zu wer-den.
Solches verdrösse die lllsZos, oder heydnischePriester in Persien,nicht wenig,weßwegen sie den König nicht nur vor einen Tyrannen aus-schryen,sondern ihn auch endlich gar um das Leben brachten, und hernachVorgaben,er ftye von einem Pferde erschlagen worden. Ein kluger Kö-nig ist er in der That gewesen,der viele weise Sprüche im Munde geführethat- Unter andern pflegte er öffters zu sagen: Drey Dinge sind un-barmherr;Lg,das Meer,das Feuer,und ein erzürnterRönig.
Ihm folgte sein Sohn ^3nsime8 v. aufdem Thron,welchen er ^n.4LZ. bestiegen,und 21. Jahre besessen hat. Weil feine Brüder alle sehrfrühzeitig gestorben waren , so ließ der Vater diesen Printzen in ^rskieaerziehen,und er mag vielleicht U 'fache gehabt haben, sich vor Nachstellun-gen zu hüten. Allermass-n er nun in Persien gantz ftemdd war,so mach-ten dir Stände des Königreichs einen andern König , der «Uroe»hieß. Aber ^srsunes ergriffe ungesäumt die Waffen , und behieltden Platz.
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