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»iger glaube ich festignch, l aß, wer manchen Römisch. Catholischen Für"sten.avsonderliä) Jtaltänifche ja auch wohl einen und vrn andern Königvon Spanien oder Portugal!,fragen solle warum, und wsrinnen die k>ro-«eNsnten von seiner keliZion unterschieden wären, er keine bessere kr.3lsoli-örffte zu geben,noch anders zu antworten wissen,als wie ihr. Also wür-de es heissen: Sie glauben nicht alles, was die Römische Kircheglaubet,machen auch nicht alle^ei-emomen mit, welche zu beob-achten die Römische Rirche befohlen. Ich wette hiermchst , daßschon mancherZtaliänischer Fürst,oder ein und anderer von denen besag-ten Königen nicht Zewust,was die brokellgnten glauben,oder wie sie ihrenGottesdienst abwarlen. Gleichwohl spricht man, sie sind Ketzer, ver-dammet sie auch, als Leute, die keinen Thejl an dem Reiche GOttss ha-ben. Warum? Man hates sogehörrk. Der prs-eeptor m der Ju-gend,und der Beichtvater öey herannahendem Mer.haden es so gesagt;der Hof»Prediger,und andere Geistlicherer es nicht anders geprediget.Auch die gantze so genannte Kirche spricht nicht anders; -rZo muß es wahrseyn. Aber,warum solle ein solcherKöni'g.oder Fürst, sich nicht selber umdie Glaubens Artickel derer , und um ihre Gründe.auch um
denbeydemkrorett-mkischenGottesdienst eingeführten Gebrauch.vmih-re Grdeter,um ihre Lieder rc. bekümmern , ehe er sie vor Ketzer und vorVerdammte schilt? Alsdann könte er ein gerechter Urtheil davon fällen.Verwürffe er sie auch gleich als Ketzer ; so thäke eres doch nach feinemeigenen Licht und Begriff. So aber sagen die ?rorcsignten,daß sich man-cher Römisch-Cakholischer Fürst,in keiigions.Sachen,bloß durch andershlindlinZs leiten kaffe.
Das dorffte eine ter-nble Würckung thun,wann mancher Römisch-Catholischer Fürst,oder Potentat die Glaubens,Artickel derer ?kotesigli.«sn.und ihre Gründe,ihre Gebräuche bey dem Gottes-Dienst, ihre Gebe,rer und Lieder,selber anhören oder untersuchen solte, um alsdann, nachdessen eigenem Licht und Begriff,davon zu urtheilen« Cs ist also nichtzu vrrmuthen,Vaß es die Römisch - Cakholische Geistlichkeit iemahls zu,geben werde. Jedoch,wir wollen annoch von unserer eigenen keliAioareden.
Wir Tüzcken glauben.daß ein einiger GGtt seye,und daß manalso die Gösm derer Heyden nicht anzunehinen -der anzubeten
habe.