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Das HerzogLhum
Vraunschweig.
(liegt zwischen 51" 33^ bis 52" 32^ nördlicher Breite, und 26" 50^ bis 29° 2^ östlicher Länge.)
Flächeninhalt»
70,z 7 geogr. Meilen.
V olksmenge.
229,786 (für i82Z.) worunter (1322) n52 Juden.
Wohnpläße.
12 Städte, iZ Markt - und Bergflecken, 417 Dör-fer, 53 Weiler, Hüttenorte und Vorwerke und 27,217 Hauser.
Lage und Gebirge.
Der nördliche Theil ist ziemlich eben und ist nur durchwaldige Hügelketten unterbrochen. Der südliche Theil istgebirgig und mit Waldungen bedeckt, zwischen welchensich weite und angebaute Thäler ausbreiten.
Der Harz macht den Hauptstock des Gebirges aus,die höchste Kuppe desselben ist der zum Königreiche Preu-ßen gehörige Brocken. Es ist dieses Gebirge fast durch-gängig bewaldet, und bestehet aus einem metallhaltigenFlötzgebirge. Bemerkenswerthe Höhen innerhalb des Lan-des sind: im Distrikt Blankenberg der Wormberg, imHarzdistrikt die Förstertränke, unweit Evßlar der Radauer-Spitzen - und Burgberg; ferner der Rammessberg, derJberg und der Roßtrapp. Im Blankenburgischen liegtdie Baumannshöhle, die Biels - (Bielsteins-) Höhle undder Volkmarkeller.
,Der Solling im Weserdistrikt macht den zweitenGebirgsstamm aus; er nimmt seinen Anfang in der Ge-gend von Deensen bei Braak und ziehet sich bis Hansnövrisch-Münden fort. Er ist stark mit Holz bewachsenund liefert vorzüglich Eisen, Salz, Torf und Sandsteine.
Der Fallstein ist eine aus Kalksteinen bestehendeHügelreihe im Distrikt Wolfenbüttel. Die Lichtenbergebefinden sich in demselben Distrikte auf der Abendseiteder Ocker.
VH. Heft.
Der Oder, ebenfalls im Wolfenbüttelschen DistrikteUnd in einem Theile des Kreisamts Salder.
Die Asse, ein Hügel der sich von Wolfenbüttel unddem Elme ausbreitet.
Der Elm aus einer Menge Hügeln und Anhöhen be-stehend und das Wvlfenbüttclsche durchstreifend.
Der Drömmling der sich im Schöningschen aus-breitet und sich bis zur AltmärkischenVoigtei Steimke ausdehnt.
Gewässer.
1) Die- Weser, die unter dem Namen Werra imFürstenthum Hildburghausen entspringt. Ihre Hauptzu-flüsse sind:
3) die Roth winde,
d) der Otterbach,
0) die Holzemme (Holzminde)
6) der Hellergraben,
e) die Bever,
k) die Sülbeke,
A) der Forstbach verstärkt durch den Rauchbach,die Dune, den Merxhauser Mühlenbachund den Geldbach,
k) die Lenne sammt dem Clus-Honigborn-und Heidelbache, dem Rutebache, Weltz-
. bache und dem Spuler,
1) die Glesse,
K) die Sierershagenerbach,
l) die Cyther.
2) Die Aller entspringt im Magdeburgischen, durch-schneidet den Distrikt Schdningen und nimmt folgendeGewässer auf:
a) den Großleb erb ach,
b) die Lozau,
c.) den Grafhorst erb ach,
ä) den Hehlingerbach,
e) den Ahnebeck erb ach,k) die kleine Aller.
3) die Leine entspringt auf dem Eichsfelde und trittbei Sicvershausen in den Harzdistrikt. Folgende kleinereNebenflüsse vereiniget er mit sich:
s) die Aue bei Billerbeck,b) die Gande bei Kreimfen,e) die Greene, )ä) die Lu Hb ach,/ ^ ^
e) die Rein,) ^
k, ->!- L>b-, j Do-d-gs,»,ß) die Wisge bei Wisgenstcin,fi) die Glena oberhalb Deensen,
!) die Innerste sammt der Nette, Ne ule undL e m m e.
4) die F u se entspringtim Hildesheimischen; sie nimmt auf:s) die Gebhardshagenerbäche,
b) die Flöte,e) die Erze.
5) die Oker entspringt zwischen dem Andreas - undBruchberge. Zu ihr stoßen:
3) die Abzucht mit der Gose,b) die Radau mit der Riefenbach,
0) die Eker,
<1) die Ilse,e) die Altenau,
k) die Sch nuter nebstdem Osterbeck, derScham-bach, der Lange well, der Lutter, derScheppau, der Sandbekbach und der W a b e.
6) die Ohre kommt aus dem Lüneburgischen, ihrfließen zu:
3) der Jesseritzbach,
d) die Wvnneve,
e) der N ied erz er b a ch.
7) die Söse kommt vom Bruchberge.
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