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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende in einer Fortsetzung und Vollendung des vorhergehenden sechs und vierzigsten Stückes, zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen viele remarquablen Discurse, ingleichen der Rest von denen Helden-Thaten dieses englischen Hertzogs, auch sein erfolgter Fall und Wieder-Erhöhung, enthalten ...
Entstehung
Seite
1078
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m meiner Verwandtschafft bleibe, und sich nicht mindere, -m contraire,vermehre l

Als dre pkltttzeßl'tt blenrketds î^sria diese V)ovte hörere,wavdfie dadurch m die äuMrste Verwunderung geseyer. Dieselbemachete ein Geräusch, aufdaß fie der Heryog gewahr werdenmöchte, trat sodann vollends hinzu, und sprach zu ihm :

Was ist das vor eine wichtige Rechnung, ^xlorä-vu,! die ich eucheben jetzo habe machen hören ? Sind es etwa die Schulden der àîo«,selche währenden Spanischen successions -Krieg anfgelauffen ?

Keinesweges, Prrnheßin k Es sindmeine eigenen eapîrsiîen, die ichauf der Welt erworben, und gleich jetzo ein wenig überschlagen habe.

ÜLblklLl'T'ä.

Hilff Himmel i Ist es möglich, daß ein einiger V-ssail von derCron Engeland, eine solche entsetzliche Summa Geldes auf der Welt be-sessen habe?

Möglich genug,Printzeßin l Eben daraus aber erhellet,daß ich gantz««gemeine Gaben und Geschicklichkeit gehabt haben müsse, weil ich sogrossen Reichthum erwerben können; angesehen die Erbschafft, welcheich von meinen Eltern erlanget, von keiner sonderlichen Wichtigkeit ge-wesen.

UllNklL'r'i'ä.

Es ist wahr, daß ihr in diesem Stücke zu aämlnren seyd. Denn ei-nem, der einmal recht reich ist, fället es nichtschwehr, reich zu bleiben, da-ftrne ev sein Geld nur wohl und sicher auszusäen weiß, welchen Falls sol-ches, von einemJahr zum andern, einen stattlichen Zuwachs bekommenmuß. Allein, nichts oderwenig von feinen Eltern zu haben, und doch et-was stattliches zu verdienen wissen, das ist eine Kunst, die nicht in allenMenschen lieget. Nu eoorräe, die meisten reichen Leute, so ein purer blin-der Glücks- Wurfs der Natur sind, oder, deutlicher zu sagen, welche ihrgantzes Vermögen bloß und allein ihrer Gebührt zu tancken haben, be-sitzen dermaßen wenig ^gpacilL daß sie würden schmale Bißgen essen müs-sen, woferne sie,durch ihrenVerstand und Geschicklichkeit, nur das Brodverdienen sollen.