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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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507
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Muth bekommen halten, kam es zu einer Haupt-Schlacht, die sich fol-gender-Massen ereignete:

Mitwochs vor 8r. ?etri, warder r8.Iunii,prL5eolîrtenslch I 2 OOO.Tattarn vor dem Polnischen Lager, mit denen Anfangs die tzusràercbäl-ßirten, und cm wenig einbüsseten. Als aber der Cron Fähndrichund des Fürsten ^ismcoxvirky Fahnen zugleich ansttzeten, gaben dieTartarn Fersen-Geld, und wurden, eine gute Meile, mit einer ziem-lichen Niederlage verfolget. Hieraufließ sich, den 19 . Zuvü, der Tartar*cksm. mit seiner gantzen Macht, und einigen Cosacken, auf dem, un-fern dem Polnischen Lager gelegenen Berge sehen; da dann zwar, Pol-nischer Seits, starcke Ausfälle geschahen; kam aber dennoch nicht zurHaupt- ââion, obgleich mancher braver jx, das Graß beissen

muste. Freytags hingegen , als den ro. junv, stieß recht in dasHorn, und bließ àrm, wannenhero beyderseits Nrm^en, welche zu-sammen mehr als vier mal hundert tausend combsmmen ausmachten,in das freye Feld rucketen, ihr Heyl gegeneinander zu prod-ren- Vornfrühen Morgen an, biß um 9. oder io. Uhr dieses Tages, war einstarcker Nebel. Dessen ungeachtet stellete ich doch meine iroupen ingar schöne Schlacht-Ordnung, und führete sie gegen den Feind, der michebenfalls in sehr guter Ordnung erwartete. Sobald sich der Nebel verloh-nn, gieng um den Mittag eine so grausame Schlacht an, als sich inlanger Zeit nicht ereignet hatte. Das Blut-Vergiessen wahrere schoneine ziemliche Zeit, da den Sieg noch niemand abnehmen oder ju-ckcixeu kunnte, biß es endlich auf meiner Seite ein Übels Aussehen ge-wann, indem meine ürmcs hm und wieder in grosse Ovukutìongeriethe.Ich meines Orts rannte allenthalben herum, und sucheteden Fehler zuverbessern, welches ich auch sehr schleunig bcwerckstcllere. Hierauf ließich ein grosses Feuer aus der àriiiene machen, und durch zehn tausendTeutsche Mußquetierer, so dem Feind zm Seiten, in einem Wald,sehrvortheilhasst poüiret stunden, eine nachdrückliche Là in die dicht anein-ander stehende Tartarn geben. Meine àmës gerîcth auch sonst mit de-nen Feinden in ein fast allgemeines Hand-Gemenge und Gefechte; daes sich dann, apf feindlicher Seile, dermassen säbling veränderte,daß sich Cosack und Tartar nach der Flucht umsähe, indem die Polni-schen Säbel lauter tödrliche Streiche führeten, und samt dem Geschoßallenthalben gewaltige Oeffnungen, und viel taufend Leichen machten-Die Feinde thaten zwar noch etliche starcke Ansätze, kehrten mir aber

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