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endlich Carl von denen Ständen des Reichs sehr beweglich gebeten, daßer die Crsne annehmen möchte. Über dieses bewegliche Bitten wird deralte eolincus in seinem Herhen nicht wenig Machet haben, angesehenderselbe sich niemals in den Sinn kommen lassen, die Crone auszuschla-gen.
Das Ende der Femdschafftund des Blut-Vergiessens, zwischenmir und denen Schweden, die ich m nreinem Herh-n, nebst ihrem neuenKönig, vor anders nichts als Rebellen und Majestät-Schänder hielte,kunnte numnehro kem Auge absitzen, und mir stack eine grausame Ra-che gegen die ganhe Schwedische Kà,, in dem Kopff. Jedoch Carlscheute sich vor meinem Zorn so wenig, daß er sich noch darzu in Schwe-den aufmachte, mich selbst zu gtt^mren, und trachtete mit aller Ge-walt Liefland einzunehmen. Allein der Kützel vergieng ihm ein wenig,als er àno i6os. bey Kirchholm, von denen Meinigen dergestalt ge-schlagen ward, daß 9000. Schweden aufdem Platze blieben. Carl selbstbefand sich in grosser Gefahr gcfangen zu werden; bekam aber ein frischesPferd, auf welchem er cntwischete, worgegen der arme Remher, so esihm gegeben, niedergehauen worden. Nach dieser wichtigen Schlappegelangeten noch viele böse Posten, von unglückseligen ^âàen , zu CarlsOhren, indem auch Schweden von denen Moßcowitern und Dänen ei-ne zeitlang starck bekrieget wurde. Endlich starb derselbe Lnn« i6i i.in dem 6j. Jahre seines Alters, welches vielleicht noch höher gestiegenwäre, wvferne es nicht cbsgà und Unmuth um etwas abgekürtztthärte.
Die Schweden, mein Sohn! waren es nicht allein, die mich be-trübten, sondern der Todt, samt denen Polen» courrilàtendas ihri-ge gleichfalls Larzu. Denn der Todt raudete mir meine Gemahlin, dieKönigin àlià. welche ich recht hertzlich Miedet, iss8-durch einen Steck-Fluß. Ich beharrete etliche Jahre in dem verdrießlichen Wittwer-Smndte, und fastete endlich die kreloiurion meiner verstorbenen Gemah-lin Schwester, die Oestcrreichische Prinheßin conüsnriL, so eure Mut-ier gewesen, zu heyraren. Hierüber, ingleichen daß ich suchere, meinmmit der ersten Gemahlin erzeugten Printzen vl-îà^um , nock bey meinemLebzeiten die Cron Polen zu versichern, und ikn zu solchem Ende kröhnenzu lassen, schrien die Pvlen, aus einem 1605. gehaltenen Land-Tag, gantz erschrecklich, und es ließ sick alles meiner grossen Empörungan. Die unruhigen Gemüther sagten und beschuldigten mich öffentlich,