W ( Z7l ) W
Dieses Mißverständnis; mit dem Kayserl. Hof dauerte etliche Jah-re nach einander, àno 1684. erlangte endlich der Stillstand, zwischendem Römischen Reich und dem König in Frankreich, seine Richtigkeit.Allermasten ichnun meines Orts immer darzu gerathen hatte ; so wol-len mir es übel geneigte Leute auslegen, als ob ich mich der Cron Frank-reich wider das Reich annähme ; welche Aufbürdung mich sehr geschmer-het, weil ich es aus pur lauterer löblicher Sorgfaltgethan, und da ich ge-sehen, daß, anderergestalt, immer mehr und mehr vorn Römischen Reichverlohren gehen würde. In eben diesem 1684 Jahre nahm ich den Ti-tel als Grafvon Hohenzollern an, weil meine Vorfahren ihr Geschlech-te aus solchem gräfflichen Hause hergeführet, und wir auch jederzeit dasWappen davon, unter unsern andern Wappen, mit gehabt. DenenPolen schäle ich jetzo wiederum, wie schon in dem vorigen Jahre ge-schehen, einigen Suceurs gegen die Türcken. Mein Chur-Prinß Friderichaber, der in dem vergangenen Jahr seine Gemahlin durch den Todt ein-gebüßet, hielt, im 8exrembr.zum andern mal Beylager, mit 8opblL (.Kar-tons von Hannover, die eine gantz sonderbare Schönheit gewesen.
àno i68s. schickere ich meinen zu M«ris reûàenden Mnîllre,Gpanhermen, nach Engeland, ^cobum li. wegen Besteigung desEnglischen Throns zu compiimsmiren, ihm die krorellanlische Religionbestens zu empfehlen, und um die Erneuerung meines mit Engeland ge-habten Bündnisses anzuhalten. Zu diesem meinem Gesandten sprachZacobusli. unter andern, er würde ltt seiner Regierung diese pla-nier gebrauchen, daß er nichts verstellt oder furchtsam thäte,sondern gerade zu gierig, und was er zuthun entschlossen wä-re, unerschrocken geschahe. Solches ist auch hernach ,in Religions-Sachen , in der That von ihm praÄiciret worden ; jedoch zu seinem gros-sen Schaden, indem es demselben Thron, Cronund Scepter gekostet.Paul Fuchsen, verein Ausbundvon einem gelehrten und klugen Staats-Mann war, hatte ich schon etlichemal in Gesandtschafften gebrauchet,und sandte ihn aufs neue nach Holland. Er war beordert den Prinhenvon Oranien, wie auch die 6eàl-Staaten , zu fragen,was ihnen beyder Veränderung in Engeland däuchtere? Nichtweniger ist derselbe mitvielen andern wichtigen commilllonen beleget gewesen, worinnen er auchgröstentheils reulliret. Denn er stellete das, von einiger Zeit her, etwasunterbrochene, Vernehmen, zwischen mir einer, dem Prinhen von Ora-nien und der kepubücaber anderer Geits,wieder her,und machte,daß mei-ne, bey. der kexà annoch rückständig gehabten Sublimen von 442000.
Ddd z Tha,