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Vor,Pommern wieder einzuräumen. Weil mir nun auch die Lünebur-gerin diesem Stücke sehr conri- 3 !!- waren, und machten, als ob fkdsich mit meinen Feinden vereinigen wolten, daferne ich auf der Bchal-rung Vor-Pommers bestünde, und ich mich im übrigen von allen äu--ken, die mich wider Franckreichs Gewalt hätten lecunäicen können, ver-lassen sahe, schickste ich einen ?àiàe, Members genannt, an denKöniglichen Frantzösischen Hof; und da ward endlich, den ^9.zu 8 t. 6 ermà , der Friede zu Stande gebracht. Vor-Pommern beka-men die Schweden , vermöge dieses Friedens, wieder, und ich erhieltdargegen einige Erweiterung derer Granhen in Hinter-Pommern, auch-nsch etliche andere nicht allzu imporräen Vortheile, samt einer Summavon dreymal hundert tausend vucaren, die binnen zweyen Jahren, indreyen unterfthiedenen Terminen, abgeführet werden solre. Dsn deöfalserrichteten ratiücirte ich unverzüglich, und dem ungeachtet haussete,der Marschall von Lrequy, noch eine Zeitlang,gantz grausam in dem StifftMinden. Auch die Clevischen Lande musten monatlich funffzig tausendThaler bezahlen, dergestatt, daß weit mehr, als dèe mir accoràên zoo.raufend Oucacen, nach geschlossenen Frieden, in meinen Landen, von denenFrantzosen, eingetrieben worden; und zwar unter dem nichtigen Ver-wand, die Schwedische Kscàrion wäre noch nicht angelanget, und dieSchweden könnten auch, wegen des fort-währenden Kriegs mit Darr*nemarck, keine i'roupen. übersetzen, ihre Pommerlsche Lande in Besitzzu nehmen. Jedoch so ist es fast mit allen ssraLren bewand, wobey dasRecht und die Billigkeit gar selten anders ödlsr viret wird, als in fo ferneman sich vor der obschwebenden Gewalt fürchten muß; da dann derSchwächere allezeit zu kurtz kommet. Dem König von Dännemarckwolte mein Friede, mir Franckreich und Schweden, freylich nicht gefal-len ; allein er gefiel mir selbst nicht, und kannte es nicht ändern.
Derer vdhandenen, mir damals ziemlich verdrießlichenFriedens-irären ungeachtet, gedachte ich dennoch auch an Heyraths-Handlun-gen, und verheyrathete meinen Chur-PrintzFriderichen, amrz. àgn-îìl des besagten 1679. Jahres,mit Liiläberba »enriesm» Landgrafensxvülbeimi vi.zu Hessen,Cassel, PrmtzeßinTochker, dieihmaber 168z.durch den Todt wiedergeraubet worden, nachdem sie ihm vorhero 1632.eine Printzeßin gebohren. Dem Königvon Dännemarck sein Miß-vergnügen wegen meines Friedens zu mindern, halff ich darzu, daß dem-selben die Stadt Hamburg, welche sich, im währenden Krieg mit
Schwer