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Zeitgesuchet das Feuer zu löschen - welches auch, binnen einer Zeit vondreyen Stunden, meistentheils bewerckstekliget worden. Dannenhervnahm, um 9. Uhr, das Schiessen, und Feuer, Einwerffen, aufs neue sei-nen Fortgang, wodurch gar bald wieder ein solcher Brand entstünde,daß die Strahlsunder um dem Mittag nochmals genöchiget wurden ei-nen Stillstand zu suchen, mit Versprechen alsofort, von der Stadt undder Besatzung, Abgeordnete in das Lager zu senden. Ob ich nun wohlzuvor gleichem gehöhnet worden war; so ließ ich dennoch abermals an-halten, und wartete zwey Stunden, biß zwey vepuà von der Stadt,wegen der Besatzung hingegen niemand, ankangeten. Weil aber auchdieser Anbringen bloß darinnen bestünde, daß ich ihnen einen Stillstandvergönnen möchte, damit sie an den König von Schweden schicken, unddessen Willen über ihr Verhängniß einholen könnten, schlug ich ihnensolches lächerliche Zumüthen ab, ließ die vepmirten aufs schleunigste wie-der nach der Stadt bringen, und verdoppelte den Ernst dermaßen, daßNachmittags die Flamme, in der Stadt, an fünff Orten zugleich auf-gicng, davon auf das Francken-Thor, wo sich der Graf von Königs,marck befand, in Brand geriekh, und nunmehro dieSvldaten,vvrderaussehenden Hitze, aufdem Wall nicht mehr stehen kannten. Als nunder 6ouvemeur,samt derStadt,ihren unvermeidlichen Untergang vor Au-gen sahen, gab Königsmarck gegen Abend um 4. Uhr zu verstehen, daßer und die Stadt cLpiruirren wolte. Darauf fanden, sich um 7. Uhr,die Geissel von der 6armton ein, und den andern Tag auch der Bürger-meister, dergestalt, daß der LccorZ seine Richtigkeit erlangte.
Es ward demnach dieser imxoàre Platz, nach einer àsgue, diekaum r6. Stunden gewahret, ohne mercktichen Verlust erobert; wie-wohl er bereits halb vom Feuer verzehret gewesen, von dem auch dasProviant, samt denen Mühlen, verschlungen worden. In der Festunglag der Feldmarfthall Königsmarck, r. Qenersi - kàjors, 8. Obristen,12.Obrist, ^àterignrs, ir>»àjor§, so. Lsvirsins und Rittmeister , oh-ne die übrigen oKcrers. Ferner 17. LKsnàren Neuther, ZO. FahnenFuß-Volck, und 4. Fahnen Dragoner, die nach Kriegs, tvi-à aus-zogen mit allen Stücken, so dem König von Schweden gehöreten, undder àmunicion. In dem nechsten Hafen wurden sie embal-izuirek , nachSchweden rr-insporkiretzu werden, undfo lange biß esgeschahe, ließ ichdenen Soldaten ihren Unterhalt reichen. Die Stadt, worinnen ichden ro. Oüobr. meinen Einzug hielt, blieb bey allen ihren Rechten und