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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
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Die Stadt Magdeburg weigerte sich, nebst andern Ständen desErh-Bistums, mir zu fchwehren, und wolle, indem sie, bey dem Käy-ser und Reichs-Hof-Rath, um die Erneuerung des Ottonischen kriviie-Lü anhielt , sich lieber ga/ih und gar von dem Cörper des Erh-Bistumsloß reisten ; welches man ihr aber auf dem Reichs Tag abschlug. Ichmachete schon Anstalten sie mit Gewalt zu paaren zutreiben; allein dieBurgerschafft bequemere sich zur Huldigung und sprach, sie stye zufrre,den, daß sie nrmmehro einen Herrn bekommen, dersie beschü-tzen könne. Sonst schlösse ich noch verschiedene Bündnisse, die entwe-der, nach der Beschaffenheit der Zeit, ihre Wirckung thaten, oder sichänderten und ftuchtloß abliefen.

Hnno 1667. den 6. Zunij, machte sich der Todt an meine Gemah-lin, und verursachte mir, indem er sie von meiner Seite entrisse, keingeringes Trauren und Betrübniß. Ich befand demnach vor ralhsammich nach einer andern umzusehen, und solches war Dorothea, eineTochter Hevtzoge Philipps zu Hollstein Glücksburg, und Wittwe Her-tzog Christian Ludwigs zu Lüneburg, mit der ich mich, den i z. Juni; des1668. Jahres, vermählete, auch eben so eine vergnügte und gesegneteEhe, wie mit der vorigen, geführei habe. Ich richtete hiernechst mei-ne Augen fleißig nach Holland, woselbst mir viele Dinge, so die Repubàwider den Prinhen von Oranien, schon eine geraume Zeit her vorge-nommen, nicht gefielen, und ich that was ich kunnte, sie gegen den Prin-tzen auf bessere Gedancken zu bringen. Ob solches nun gleich umsonstgewesen, so unterließ ich dennoch nicht, sie zu ermähnen gegen Franck-reich auf ihrer Huth zu seyn, weil ich wüste, daß diese kuíàce sich vor-genommen die,«.epub!ic zu bekriegen, und sie übern Haussen zu werffen;allein die Holländer schlugen meine Vermahnungen in den Wind, undbeharreten in ihrer Sicherheit. Als sie aber endlich die Augen anschü-ren, und sahen, daß Franckreich ihnen wircklich zu Leibe gehen wolte,gaben sie köstliche Worte und schlössen eine ââ mit mir. Vermö-ge solcher brachte ich, ihnen zum Besten, zwantzig tausend Mann auf dieBeine. Die Helffte davon musten sie bezahlen, nemlich vor einenReuther viertzig, vor einen Fuß-Knecht aber zehn Thaler, und sie auchunterhalten. Hiernechst conrràirete ich ein grosses darzu, daß sich derKäyser ihrer annahm, und mit in die â-m- gegen Franckreich trat.Sie erlitten indessen einen gewaltigen ebogvsn Franckreich, das, fast in

einem Monat, drey Provintzien weggenommen. Nichts destowemger

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