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den Fürsten noch mehr, daß er einen Mann von gutem Verstände vorsich-haben wüste, und sagte ferner zu ihm: Ihr arbeitet starck, undseyd doch gleichwohl schon so aie; weshalb der Ackermann erwie-derte: Es sind noch ältere verhanden als ich, die ich erweh-ren muß, und ich arbeite auch vor die Erhaltung meines ei-genen Lebens, wie viel verdienet ihr den Tag? fragte derFürst. Ich verdiene täglich acht Groschen, antwortete der Bau-er. Ist dieses hinlänglich genug zu deinem Unterhalt? sagteder Fürst, nunmchro nach dem Thon eines grossen Herrn redende, und er-hielt diese Antwort: Ach ja, und ich muß noch viele andere Din-ge damit bestr eiken, dergestalt, daß die Ausgabe vor meinMaul das wenigste betraget, wohin verwendest du es dann?sprach der Fürst zuIhm. Ichundmeine Frau, ward von dem Bau-er geantwortet,-verzehren beyde zusammen täglich mehr nichtals zwey Groschen. Mit zweyen andern Groschen führe ichmeine Schulden ab. Noch zwey andere verleyhe ich; undendlich werden die leytern zwey von mir gar weggeworffen.Wie gehet doch dieses zu? fragte der Fürst weiter; worauf sichder Bauer also heraus ließ: Zwey Groschen, wie bereits gesagt,werden äe^QÜret, mich und meine Frau zu ernehren; und esist leicht zu erachten, daß um so wenig Geld unser Tisch nichtallzuköstlich seyn mag. Die zwey andern Groschen, womitich meine Schulden bezahle, verwende ich auf den Unter-halt meines Vaters und meiner Mmcek, die so alt undschwach find, daß sie nicht mehr arbeiten können. Gleich-wie sie mich nun ernehret haben, da ich ein Rand gewesen:also ernehre ich selbige hinwiederum in ihren Alter, und be-zahle ihnen , durch dieses Mittel das, was ich ihnen schul-dig bin. Die dritten zwey Groschen meines täglichen Ver-dienstes, welche ich verleyhe, erfordert der Unterhalt mei-ner leiblichen Binder,diedermassenjung/daßstenochnichtsverdienen können, indem ich schon sehr alt war da ich michverheyrarhet habe. Bey so bewanden Sachen aber leyhe ichihnen dieses Geld, und hoffe dessen Wiedererstattung, wannste dereinstens zur Arbeit tüchtig, ich hingegen, von Jahrenüberhäuffet, nicht vermögend seyn werde, weiter etwas zuverdienen. Die letzter» zwey Groschen aber, so ich wegwerf-
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