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„einer schädlichen und verderbten àà, rriumpimen, daß der himm-,.lischen Lehre reines Licht, durch die Wolcken weltlicher Neuerungen„verdunckelt; daß alle Stände des Königreichs, dieUnter-Obrigkeiten,„die Geistlichen, die ideologischen kacultäten, insonderheit die Parisi-„sche, welche durch ihre Gelehrsamkeit weit berühmt worden, diese älteste„vmvcrlität, die Bischöffe und endlich das gantze Königreich in Umu-»he und Verwirrung gesctzet worden.
Da nun bey diesen betrübten und gefährlichen Umständen, die hei-ligen Priester vor dem Altar ^EsuCHristiauf ihren Knien liegen, und„der Gläubige Haufe seine Hände gen Himmel aufhebet, so haben„wir auch nicht können müde werden zu beten, und denjenigen zu beschweh-„ren^von dem wir das geheiligte Pfand des Glaubens in unsere Ver-wahrung bekommen, und uns befohlen worden auf dasselbe mit gröstem„Fleisse-Achtung zu geben, daß er selbss, nach feinem unveränderlichen„Versprechen, dasselbe unverletzt und rein erhalten wolle. Wir haben, zu gleicher Zeit allen Fleiß und Aufmercksamkeit, welche unsere priester-„liche Einsamkeit von uns erforderte, angewendet, damit wir, so viel„als es uns möglich wäre, verhindern möchten, daß der Keheä, wel-, chen man der àontàt des allerhöchsten Bischoffs schuldig ist, nicht„möchte beleidiget werden, indem ervonJEsu CHristo die oberste Stel-le in der ganhen Christlichen Kirche bekommen, ingleichen daß der un-zertrennlichen Lehre von der Einigkeit der Kirche, wie auch denen gehei-ligten gerechtsamen der Christlichen Wahrheit, nicht möchte zu nahe»getreten werden.
Die gantze Christliche Welt weiß, daß wir seit drey Jahren all un-„ser Vermögen angewendet, es auch nicht an demüthigen Bitten, und„eyfrigen Vorstellungen bey unserm Heiligen Vater, Pabst Qemenrs xl.„haben ermangeln lassen, damit wir ihn bewegen könnten, daß er die-len Übeln vorzukommen suchen möchte. Wir haben gehoffet, daß er,„nach dem Exempel seiner Vorfahren, mit Gütigkeil diejenigen aufneh-men würde, welche eintzig und allein durch die Liebe zur Wahrheit und„Gerechtigkeit getrieben worden, in seinem Schooß die öffentlichen,,Seufftzer derer Gläubigen, und die eigenen Klagen ihres betrübten„Herhens auszuschütten, und daß er endlich erkennen würde, man habe„ihm die Wahrheit verborgen, und ihn, durch allerhand falsche Wor-tstellungen, hintergangen.
Aber, weil wir doch nichts haben erhalten können, indem die vor-' gcfasten