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also wachste der Zorn c,Iemenris XI. auch jeyo gang plötzlich auf,da er nicht nur den Namen eines ihm im Leben gany verha-ften k-cers nennen hörere, sondern ihn auch in Person vor ftchstehen sahen. Qemenr XI. hatte sccursr ein Buch in denenHänden, worinnen seine Loiàmion liniZeoicu,. samt andern inder tzussnellischen Sache gewechselte Streit-Schrifften, zusam-men gehefftet waren, und es fehlste gar nicht viel, daß ersolches Buch dem ?ater, im Zorn, nicht an denRopft warft;jedoch er bedachte steh eines bestem und that auch sehr wohldaran.
In der Welt zwar, daferne ftch der kner tzuegnsl vor ihmpr«lrnriret hätte, hätte ihm Llcmens XI. nicht nur seine Lonüi-rurion, und deren àâs, sondern auch die gange Vàamsche Li-blîoàe^us an den Ropff Werften mögen, der gute kacer hätteftch dennoch nicht wehren dürften, wann er anders kein cri-m-n l-TÜL kiLjäcis begehen wollen. Allein in dem Reiche de-rer Todten kan niemand werffen oder schlagen, und dabe^prs-renäiren, daß man stille halte und ftch nicht wehre. Hilftnun Himmel ! was würde da, wann ciemsn» xi. geworffen, und()ue8nsl sich gewehret hätte , nicht vor ein Lerm gewordenseyn? und was vorAugenwürdcn nicht dieTodtengemacherhaben, wann fte auf erstandenen Tumult herbey getauftengekommen wären, und gesehen hätten, daß ein alter, bey nahe71. jähriger pabst, und noch ein älterer, ja gar etlich undachtzigjähriger àcer, ftch bey denen Röpften gehabt, nach-dem fte vorhers mit ihren Büchern einander crmoniret undbombgräiret? Vielleicht dörffte man sagen: Ey! BehüteGOtt! der fromme lìer àcesnei, würde nicht Mit demNeuen Testament geworffen haben; und ich sage nicht vor
gewiß, daß es geschehen wäre, wann gleich der pabst am er-sten geworffen hätte. Allem derEyfer thut bisweilen viel.warft doch àyiès, als er die Abgötterey erblickete, welche dieRinder Israel in seiner Abwesenheit angestiftet hatten, vorZorn und Eyfer die beyden steinerne Tafeln nieder auf dieErde, daß fte bersteten, auf welchen doch, das Geseye, mitdenen Fingern GOttee selbst geschrieben gewesen.
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