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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
794
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7H Röm.Ra^Maj. und der-h ohen Allüreen

Den 16. dito / weil dieTmcken vermevnten / es hättendieCbtt,sien die Weichseite ergriffen/ fertigten sie einige Trouppm ab/ so dieArrieregarde fallen solten ; welche dann auch die letzte Trvuvvensehr verunruhigten. ^

Zürcken Den I/, ward der l^arcb iedannoch / ohngeachtet ein so dicker ' ^tichc-, der Nebel gefallen / daß man dafür nichts sehen fonte / fortgesetzt. EsChristlichen wahrte aber dieser Nebel nicht lang: darum nachdem er sich in die« *Armee he gezogen / sahe man / daß die gantze feindliche Armee im Nachjug ^aflt9 begriffen / um denen ihrer Meinung nach flüchtigen Christen nachzu- 7.

gehen. Wegen einer Krümme aber / so hieselbst die Donau macht/kunte man ihre Armee nur auf einer Seite sehen/ und deshalben ihreStarcke so genau nicht beobachten.

Die Christliche Armee zog sich nach der Donau/ um die Saiken/so zu Salankamen lagen / zudecken/ und die Armee in der front;«behalten. Der rechte Flügel der Kayserllchen Armee verlängertefich / bis an Salankamen / und scharmuzirten inzwischen 2000. Reu-terjvon Türcken und Tartarn mit den Nach-Trouppen;.welches dochbeyderseits ohne sonderlichen Verlustablief.

Des folgenden Tags/ward be» Anbrechen des Tags / Ordregegeben/ sich nach einer vortheilhafftigen Post zu verfügen/ und alle'Anhöhen von Salankamen in Besitz zu nehmen. Weil man noch/mit Ausführung dieser Ordre, beschafftigt / und der helle Tag ange«

. brochen / sahe man rechter Hand ein ftarck corpo von der feindliche«Sl Armee / so in voller Schlacht-Qrdnungausdem Weg von Teterwar»-LL'ücht dein marchirte; in Meynung/ die Christen von dem/ oberhalb Schlankamenbehaubteten/ Anhöhen herab zu locken.

Zu gleicher Zeit kamen dieTürckifche Schiffe und Saiken aus dieKaiserlichen Schiffe an / und suchten selbige zu bemeistern. Iuglei,chen fielen auch z. bis 4000. Reuter / langst der Donau / an den Kayjserl. linckenFtügel/wchen aber so gleich wieder zurück / alsbald sie nureinen Widerstand sahen.

Eden um die Zeit erhielt man Nachricht/ daß daS Cucquoyische-<>»» Regiment Dragoner/ so 260. von Peterwardein kommende Pro-quvylchr viant-Wagen nach der Armee begleiten sollen/ durch ein grosses feind-l'chss Corpo umringt worden / und «ach einem langen und tapfermu,tigen Widerstand / zum theil niedergehauen/ zum theil gefangenworden / ausser erlich wenigen/ so ihr Heil in der Flucht gefunden.Man hatte zwar etlich kleine Oewckemenks gemacht/ umdiesenBe-Mnglen Luüülffezu kymmm r weü aber die Macht gar zu ungleich/

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