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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
783
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Triumph-leuchtender Rrkegs-Helm. Fönffier Theil 78?

und ließ folgende Nacht einen ^lajor mit roo.Granadierernausge-den /um zu sehen/ ob sich der Feind noch irgend gesetzt/ undverschän-tzek. Wie nun berührter Major einen Unter - Officier mit 6. Mannvor sich hingeschickt/ kraffderselbe des Feindes Vormacht an / die auchsobald sie ?einer gewahr worden / Feuer gegeben ; aber sogleich durchdas Gebüsche nach einer starckern Wacht sich gereurirt; welche sichauch gleichfalls/nachdem sie von dem heran-wäret, der Sächsischenbenachricht'gek / zurück gezogen.

Weil aber der Major be orgte/er mogte/wei! die Feinde noch m«gegen/bey kunckler Nacht / von dem Rhein abgrschnnren werden: be-gab er sich wieder na r seinem Posten: wiewol sich der Feind diegantzeNacht immer sehen lasten- Des folgenden Tages ließ sich der Feld-Feld, Mar.Marschall von Schöning über den Rhein setzen / und folgte der Feld- Mmü qebekMrschüll Cap/ai a: welche beyde über die / von der Insel nach dem^Ehem.dessen Lande wiedergemachte Brücke ritten/und in BegleitungzwöiffDragoner, und loo.Granadierer/ denOrlrecognoleirten/ und/aus der li/cken Hand des Busches/ eine von dem Feind gemachte Re-douteantcßffcii/ die vor dem Damm / welcher nach ihrer am RheinundNecker unterhalb Manheim gemachten Schantze gelegen war.

Der Feind hatte sich aber schon heraus gezogen / und gab ein Bauerdie Nachricht / daß sie auch die Stücke aus erwehnter Schantze ge,führet; ingteichm daß auch die feindliche Armee / welche der geweseneOommendant in Mayntz/ warqu!8d'UxelIes,eommendirte/ in22 .Bataillons, 6ov. Dragonern und i.Reaimentbestünde.

Etliche Tage darauf ward die von Mayntz hergebrachte Schiff-brücke fertig gemacht; worüber mehrere Trouppen hinüber gemar- Trouppmchirt/ die sich bey Franckenthal posil,t i auch endlich/ weil sie in Ersah- posUren flchrung gebracht/ daß dieFrantzosen aufd e noch disteirs stehende öa-bey Fran.Zageauch ein wachsames Auge gerichtet/ die sämtliche Bagageübst«'W*die Brücke der Armee nachrücken lasten. Die Frantzosen hingegen/so bald sie die Passage der AlinrrenTrouppen über den Rhein vernom-men' zogen sich hinauf gegen Landau; um allda den Marschall de Lor-ge zu erwarten/welcher auch daselbst bald angelangt / und denen Ein-wohnern zu Neustadt an derHard andeuten lassemihre Mobilien von Neustadtbannen nach Landau zu flüchten ; weil Königl. Ordre verbanden / be- an dersagtes Neustadt in Brand zustecken / und zu verlassen. Hieraus Hurd de.rückte die Französische Arme nach Landau/und noch weiter hinauf/ 'W*rumitte dabey alles hmder sich. Doch verliessen sie/aus Furcht/ Neu-stadt gantz unbeschädigt / welches die unsrige mit einer starcken 6ar.

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