Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
776
Einzelbild herunterladen
 

776 R§m-RaysiMaj. und der- hohen Allü'rten

9. Uhren schickte der Generat den Herrn Fieiding mitlinem TämTbour, der den Platz nochmals aufloderen muste : man erhielt aberDritteAuf- eine nochmalig abschlägige Antwort. Daraufsandte er mStun,foderung de > 4 r. 8meltäu. um dem Oouverneur sein Leben anzubieten/ undfruchiet daß er Frau und Kinder frey heraus senden / die Soldaten aberma-k-. Kriegs-Gefangene bleiben sollen. Es wölke aber der6ouveweur

hieven «ichs hören/als falls man ihm/m-t seiner (Isrnikon, mitfiie«genden Fahnen / klingendem Spiel / Sack und Pack / abzuziehen / er,tauben wurde.

Endlich um n.Ubrfieng der Feind att/Chamade zu schlagen/und steckte eine weiffe Fahne aus : allein der General wölke nun auchnicht hören/sondern ertheilte Befehl/ daßmandie4.Schuyten/ soverwichenem Winter zu gelegen/hicher dringen / undal,

leszum Sturm fertigmachen solle. Des Abends um?, übe schlug dieGarnison zum andernmal Chamade , und steckce noch mal eine weiffeFahne aus. Als auch inzwischen die beschriebene Schuyken auf dem^mW^Waffer ankamen /erschracken sie darüber so sehr/ daß sie um GOtteswillen Willen/umQuartier/Ansuchungthaten. Woraus Se. Excellent;Quartier. Befehl erlheilce/mit Schieffen und dombardiren innzuhaliendadann dirBeiagerte g!eich um8.Uhr/ den Platz/ aufGnadundUn,gnadergaben. eoioneiiLnri muste folglich/mit soo.Schnapha-nen / durch die öreckc, so das Geschütz gemacht / hinein marcviren ;und nahm man die Irren gleich / nachdem sie das Gewehr abgelegt /gefangen.

Beschaffen, Den folgenden Tag gieng der General in den Platz / und befand /

beit der daß selbiger von zimlicher kort, fica lion, indem er rundum mit Morast

Destung und einem kleinen Waffer umfangen / und nur ein Weg vorhanden/iaiiymore. stu f 0 mstn nsl( |) hxr vördersten Pforte gehen kan / allwo ein Über«bleibsel von einem alten Cafteff/ angemerckt die Pforte mit einerMauer /20. Schuhe dick/verwahret/ welche sich biß an den Morasterstrecket. LangstdemWafferabersinddreyAuffenwereke/so / daßauch diese Seite best - verwahret. Innerhalb denen Aussenwerckensiehet man ei« Stuck Landes/von fünffMorgen/ehe man noch zu demkorr selbst kommt- .

Um das Fort ist eine schöne Befestigung / um welches ein Graben2v. Fuß weit / und zum wenigsten l o.Fuß kiefgesubrt/und die äussereSeite des Grabens mit Pallisaden besetzt. Innerhalb dem Fort / Mdman vielHöhlen/in welchem sich drearmseligstenCreaturen von Wer-bern und Kindern enthielten. Manfanddarmnen4;v. Schaft/ 8s.

magere

fipfliwir

KCffjliwCi

MMtii

timendi

tWM'

i^änsttld

chdiiW

/tlaamhat

WMf

I

totale'