Tri umph leu ch tender Rkkegs Helm. F önffter Theil 76;
Als es noch bey dem Marggrafen von 8aluzzo stund / ward jederzeitder älteste Printz / der priny von Carmagncrie betitelt.
Im Jahr 1488. nahm diesrStadt derHertzog Carl vonSa-voyen dem Marggrafen von Saluzzo ab: worüber aber Franckreich /so dem Marggrafen zugethan / schehle Augen machte/ und bereitsDrohungen des Krstgs gegen dem Hertzog schiessen ließ; der auch ge-Mich würde e>folgt seyn/ wann man nicht inzwischen einen Ver,gleich getroffen/ und8aluzzo, benebstLarmagnoie, als die beydeHaupt-Plätze der Marggrafsthafft/in Verwahrung miparlheyscherRichter gegeben; als newlich 8aluzzo dem Ludwig fconMerafin,Herrn ck Ambres, Carmagaole aber dem Merle von Piozasque, Ad-
niiralnüonRhodis.
Im Jahr 1 r4r.kamdiese Stadt an die Spanier / durch denMarggrafen von Gwast/ MaylandischenGouverneur; weicheres/„ beyerfolgtenFrieden/denen Frantzosen wieder eingeräumet. Denen" es aber tm Jahr 1588. der Hertzog von Savoven aus folgende Weiseabgenommen. Er fertigte den Leyny, Grafen von krosasque, undCaspar kont, Herrn von Scarnefix, mit ihren bey sichhabende« Völ-ckern / nach Carmagnoie. Scarnefix war schon 2. Stunden vor Tagsvordem Thor zu Carmagnoie, und bemeisterke sich zweyer Pasteyen /so man nicht zum besten bewacht / und besetzt hatte / in Hoffnung / derGrafvonkrosasque, würde ihm bald nachkommen/ undbeystehen.Allein gedachter Graf hatte zwar die gantze Nacht seinen Marchfortgesetzet / aber des Wegs verfehlt. Als nun inmittelst m der StadtLermen worden/ fieng das Geschütz in dem Schloß an zu spulen: wel-ches denen Piemomesern keinen geringen Schrecken einjagte. West«der derHertzog nicht gern wolle/ daß ihm dieser Streich aufLar-magnoie: mißlingen solle; als war er mir dem Marggrafen von 8t.Soriin, und verschiedenen andern von Adel aufgebrochen / und langteeben zu rechter Zeit an / da seine Leute schon gewillet waren / wieder zu-rück zu weichen. Welches er / mit seinem und des Grafen von krolar-que Wirkern / die inzwischen auch angelanget / verhinderte. DieStadt ward nicht geplündert / und bekam der Hertzog auf seiner Sei-te etliche vornehme Verwundete- St.SivierUßS>Comjers,jföeen vonAdel aus vaupkine, lagen in dem Schloß /und thaten etliche TageWiderstand. Als aber der Hertzog i s. schwere Stücke herbey brin-gen ließ / machte er ihnen damit so warm / daß sie sich aufGnad undsingnad ergeben musten/ zumal sie auch keineL bcns-Mittel mehrAdrig hatten. Hierin« überkam der Hertzog mehr als 400. Stücke /
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