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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
761
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Tri umph - leuchtender Rr r'egs-Helm. Fünffrer Theil. 761

1 kommen/ machte er sich auf die Flucht. Yromp wolte ihn nicht ver«lassen /sondern segelte immer hinder ihm darein / und verfiel damit un-ter r ^.feindliche Sckiffe/ welche sein Schiffdermaffen durchlöcherten/daß er gezwungen ward / aus der Flotte zu weichen.

Hierauf begab er sich aufden Lomer . Stern/ einSchiffvon 70 .

5tücf«n/ mit welchem er sich stetigst wider den Royaien Prins, so derRitter Sprag führte/ machte. Da widerfuhr dem 8praZ eben das /xaai Trompen » und muste er sich bald darauf gleichfalls von sei-nem Schiffe/auf8t. 6eorg begeben. Es ward aber auch d esesStiffbald vrrnichtigt/und sahe sich Sprag gezwungm/abermäls sein Schiffzu verändern- Indem er aber in seine Chaioupe stieg / gieng ene Sprag er«Kugel dadurch / worüber dieser tapfere Held feine Fecht"- Hitze in ">nckt.der See abkühlen muste : der sich doch vermessen hatte/ sei«nemKönigeden Admiral Tromp tobt oDer lebendig ju lieferen. DieHerren General Staaten erkannten auch / nach der Schlacht/ dastapfere Verhalten bes Admiral Tomp, und ward ihm ein Renten Trompöe.Brief von järhlichen 4020. Gülden eingereicht. komm ei«

Hiernechsi ward ihm im Jahr 1674. eine Flotte anvertraut/ mit JJ? ALdenen er auf die Französische Küsten eine Landung wagen sollte.

Wie er dann würcklich auf der Insel Bei Isic, bey ßrqtagne, lan« bandet i«bete- Weü aber das Castell n:cht zubezwingen / segelte er von dar ab/Franck«nach Narmonticr. Hier stieg er abermals zu Lande / ließ sich mit reich,denen Franzosen in ein Gefecht ein / worinnen er die Oberhand be«

| hielt/ folglich das Land brandschätzte/und viel Geiseln/biß die Be»zadlung erfolgte/mir sich fort führte. Von dar segelte er auf8r.8e-bastian, folglich aufTaäix, und ward in Spanien aufdas stattlichsteimpfangemund nachdem er alles nachWunsch verrichlet/wieder nachHolland entboten.

> Diese ungemeine Helden-Thaten erregten bey König Carl dem

i U. in Engeland das Verlangen / den Admiral Tromp bey sich zu se-hen r ward er demnach durch den Grafen von Arlington , und denGrafen von Oslery, im Namen des Königs/ ersucht/ nach Engeland«der zusegeln. Seine Abfarth geschahe / mit drey köstlichen Jach« Wird inten, und ward er im Jahr - L 7 f.ml_onden. vondemKönige/ den^l-msHertzog von York , und allen Grossen des Reichs / auf t>GSaraöcöc.freundlichste empfangen. Die Neugierigkeil der Engelander machteihn / wann er aufder Gaffen gieng / dieselbe zu enge; und konnte nie-mand sich genug über diesen tapfern Admiral verwundern. DerKöntz machte ihn/zu Bezeugung seiner Hochachtung / nebsk Anwei«

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