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Fünffter Theil (1692)
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757
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Lrkv mph-keuchtender Lrkegs- H eim. Fünffter Theil. 757

t«igtm^apferkejt/die^cimlr3l-I.iei-itensnt-Skelle/ in demLoiie-MirdAb-zio der Admirahtet i>on der Maaß / an statt des bey der Schlacht ge- Nliral. tieu.bliebnen Admiral-Lieutenant Xorcenaer8 bey; worüber dasBoots- tcnantmVolck insgemein , welches dem jungen Admiral Iromn. so wol als öm e ° e 'm Vatter / auffersl geneigt / sich ungemein freudig bezeigte. Die. W«" **ftr Ehre folgte gleich darauf eine andere / indem er in den Vorschlagkam / ob >hm nicht das Colando der völligen Fiottr anzuvertrauen <«, wirdwäre? Seine Neider, (wie dann niemals ein Giücks.Blick ohne nei-d/s Com-disthe Augen ) unterlieffen hier nicht / dieser Ehre ihn ohnfahig m ma. manbo derchen; und weil sie seine Tapferkeit und Erfahrenheit nicht zu krancken^tt-M«vermogten / wendeten sie ein, daß er dem Printzen von Oranien (Heu-Eaut.ttzen durchleuchtigsten König Wilhelm) so damalen von allen Statt-Halter-Würden ausgeschlossen, garzu geneigtwäre.

Es war aber dieser Grund ungegründet, und so es auch wahr/nicht so beschaffen / daß man ihn deshalben von der zugedachten Wür-be ausschlieffensolre; weshalben dann die hochmögende Herrn Staa-ten ihm das Ober-Gebiec auftrugen /. anbev aber drey veputirten derHerrn Ocncral Sraaren , um aufalles achtzuhaben, an die Seitesetzten. Indem er nun beschafftigt war, die Flotte aufdas eiligste indie See zu rüsten, und auszuIauffen,kamZeitungein/daßderAci-mirslKuxterausOuineazu vcllrx> angelangt; dessen Ankunfftden

Lieutenant Admiral Iromp in ziemliche Verwirrung brachte. SeinVermuten zeigte sich gar bald, mdemmanihmdasOber- Komman-do gleich wieder enrnffe, und dem Admiral Lüster b.ylegte; den mansuchzugieichzum Ucurenant-Admiral von Holland und Wejiftieß-landerwehlte.

Der Lieutenant Admiral l'rcrmp sahe dieses mit scheelen Augenan/ wollte auch sich nicht entschlirffen, unter iiuyrern in die Seezu Mr-itzmlsuffen. Allein das viele Zureden, und die Liebe des Vatterlands, ÄS*überwog endlich ftimnEhr-Wcrt Eher: so, daß er doch sich relolrir-J er ^te/ mit der Flotte auszulaugen, da er dann m k vor Londen erschie- den,m/und den Engelandern dielemgö öravade, so ihnen vorhur nie-mals geschehen war, machen he ffen. Wiewo! denen Holländerndieser Streich ziemlich rheuer ankommen, indem die einreiffende Seu-chen, den Schaden, so ihnen dieEngnsche Flotte nicht zufügen können,zugefügt, so daß allein der Lieutenant Admiral DompausseinemSchiff, innerhalb 2. Tagen bey die so. Soldaten verlohren. Dan-nenhero auch diese Flotte s-ck gezwungen sahe, von Londen ab/ wie»der nqchdm HoüandtschenHavm zu segeln: wie dann auch derl-ieur.

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