Lriumph^euchteyder Rksegs-Helm. MyffkerTheiL n*
Die Herren Cardinal- blieben inzwischen in Da» Coucjavi zuCardlnSleRom/ und kunten wegen der Wah! so bald noch nicht übereinkom« könne« l>chmen. Drey waren nuumchro schon unter währendem Loycisvige-We« dnKorben und sier abwesend / alsnemlich der CardinalPortocarrero^ SgM Spanier / der Cardinal PctruccUjn Jtaliäner / so ebmal wegender Quietislerey in Verdacht gestanden/ der Cardinal Fürstenberg/so fich nach Rom und in Italien als eine Mitmsach des allenthalbenentzündetenKriegs-Feuers / jm kommen nicht allerdings getraukezund , ein Pohl. Der PrMrenllenten waren in dem
Conclavi so viel / daß Ss säst eine Unmöglichkeil schien/ zu einer WahlMagen zu können. Diejenige so man die Eiferer nennte / bliebendeyErwählungdesCardinal^ LLrbsrrZo ; und weil ihre Zahl zim,
G starck/ kunten sie/ wen sie wollten /ausschcheffn. Allein die Spa«
Or wollten nicht mit der Wahl dieses Cardinals zufrieden seynzMshalbeu man an gedachten Hof einen exprefien Courrier abg?,jertigt. " ,
* In dem aber die pabstjiche Wahl so in das stecken gerieth/ schliechenzüRom viel Ilnochaungen ein / in dem seithexo des pabstlichen Ablei«dens/ biß zum Ausgang des Agriis - i z - Personen /mehrentheils er,vorder/ dieüb-ige aber auf der Straffen verwu- Set worden / ohnewas noch alle Nacht geschahe.' Der Französische Ambafsadeur,
H'^tzog von Chaune, hglte mict.'erzeit auch etliche lvc>. Mannzu Rom und zn demKirchen-Stacchgeworben/ unddemCsUnat in'Picmoat jugefertißt. Sonadmm auch dieser Gelegenheit die Tür, ZMe«cklche See-Rauberwahr/ welche sich in dem Kirchen Staat sehen fallen!«liessen/ und dem Lande einen grossen Schaden zufügten/ so dsßdasKtrche«-heilige Lolisgium deshalben bewogen ward dahin ?.GÄeern untermCommando öe$Don Marco Otroboni, ßlö See «Generals/ zu beor«dem / diese Räuber wied«r zuvrrjagen- Dieser Anfall der Pwcki- Venedislchen See-Räuber schlug der kspublique Venedig zum groffenbekamtNachtheil aus/ in dem selbige bereits das Versprechen erhalten /daßdiePMt-diePclbstlichen Ggleern zu ihrer See-Macht stoffen / und wie bißhero^A^terstarcken sollten; welches aber nunmehr/wegen der besorg! lchen^gE-.Türcken, Gefahr / hinderbleiben muste. Uberdas brachten aucheinige Cardinäle eine Nulle Papst PH l v. zum Vorschein / Kraffk wehcher ausdrücklich verbotten war / die Galeeren der Kirchen / wahren,derLedigstehungdesPäbstlichen Stuhls / zu entfernen; damit mchteinige fremde Poicnzrn denen Küsten des Kil chen - Staats mit einerSee. Macht sich näheren / und dir freye Wahl etwas kräacken mög,
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