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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
687
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rQckim phMrchkettdrrRriegs-H el m . Lunffter Theil. 6gy

rsquadroima Coisiin, 2. Bataillon «Ton Champagne ,und z.

Squadron von Royal-Rousillon unter dem Commando des Ge-neral Rubantel und des Marquisde Villars Feldmarschalls.

Der Marschall und Hertzog von Cuxembourz lag zu Istim,gl!woerdie zr.8quadronsn und LO.LataMons, welche die Cir-cuwvallation t>c 3 schönen Hauses bey 8r. Antonio, biß zur Ponr-Sur-Haine, formirtcn / commandirte. Über diese waren noch 4.8qll«dwnen Mulquetirer, 2. KataillonsFeur-Röhrer/ und r. 8a.

. taillon Grenadim. Der Marschall de Feuillade commandirte? inderGegend von Gsnapps , 5 upplie , und das Gast-Haus der' Gottesfurcht.

Der König selbst kam den 2 r. Mertz rn das Lager/ und nahm«fn Quartier in der Abbtey von Letblekem zwischen 8upplie und König vsstdMGast-Haust. Man sagte/ die Madamode Maintenon hätte k/mrselb§jhrävfferst angeleaen seyn lassen / diese Reise zu verhindern; weshal- ins Laamknsie auch dem Monst Couvoisfürgestellt / wie daß der König beyeiner sounbequemen und ungesunden Jahrs- Zeit seine GesundheitMbnrardine/und seine Reputation bey einer so zweiffelhafftenUnternchmungsehr ausSchrauben stellte. Es ertheilte ihr aberdieser listige Minister jur Antwort: daß der König wegen seinerGe-smcheit so beschaffen / daß man sich deshalben nicht zu befürchten;ir> über seine Reputation anbelangte/ wollte er selbst dafür stehen.

Sobald nur der König im Läger angelangt/besichtigte er rund König vi»M die Vestung / und zwar in Geseüschafft des Dauphins/des Her-tzogs von Orleans, und HertzogsDon Chätre. Den rr.visttirte ernachmals die Posten / und fieng man an den Morast abzuzapfen.

Hiebey ward dem Mons de la Chenaye,Aidede Camps desDssU-lchins/sem Pferd unter ihm todt geschossen / sehr nahe bey dem Köni-ge. Denaz. begab sich der König in das DorffMon, einen Mus-keten- Schus weit von der Redme der Mühlen. Denselben Tagmhm man einen Stück-Capitain gefangen/der da vermeinte in denbelagerten Platz sich zu schleichen.

Den 24. besichtigte der König alle von seinen Völckern besetztePosten/und nahm ingenauenAugensthein diejenigenPlatze/wo eini-gerEntsaß beykommen könnte. DerDauphin gieng mit M.Vauban Dauphinan die andere Seite / visitirte die Wercke / und verordnete die At-ttguenchie eine zwar bey cz^elmer, die andere a ufSeite der Müh- svvinren.E. Zwey Stücke Geschütze gaben den gantzen Tag Feuer aufdieStadt / und abends öffnete man die Treasheea in Gegenwart des

KonigS