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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
408
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5p8 RSm .R^sMaf. und Vers hohen A ttürten

gimgen/ und sich tauffenliefen. Welche unter andern nusiggten/baß kein Brod mehr darinnen / auch andere viZusiien um Geldschwehrlich zu bekommen wären.DaraufHerrObrist Corbein Ordregegeben / alles Betreib und Garten, Merck um die Vestung zu rui,niren. Und weil denen Belägerten noch einige Zufuhr von ßdiinegeschehen konnte; ließ er das Stävlein wegnehmen und abbrennen/,und die Tmckenim Schloß b loqu iren. Weil sie aber sich nicht guttwillig ergeben wollten/ ließ er ihnen das Wasser abgraben/ eine ßate-Wsß rie davor aufwerffen / und das Schloß etliche Tage starckbeschieffen ;

^'woraufdieTürckenanfiengen zu accordiren. WelchefolgendenTagsvon bannen /i so. Mann starck/ ohne Weib und Kinder ausgezogen/und nach Gu y la convoy in worden. Nach Besetzung dieses Schlossses / ließ der Obrist auch ?appenenestiy wegnehmen/ wodurch dannbieVestung immer engereingeschloffen/und dahero eine baldige Über,gab gehofft ward.

»Lußler In Siebenbürgen fand Herr General Häußker genug zuthun/kinder, die l'flcelische Anschlage zu hindertreiben ; indem man vor gewiß be,

rrÄi» A». richtete / daß der Groß - Sultan demlelcdy dieses Fürstenthum/schläae. (welches Ihr, Röm. Kays. Maj. des ^pasy älterm Sohn zugedacht)gleichfalls zugesprochen/ und durch Beyhülffe derTartarn und unge,treuen Wallachen zu behaupten/ sich erboten; weshalben man dann£M 1 ', den Wallachischen Premier Mniller, NamensLrankv^sy, nachfier aefai* Wien gebracht: welcher mit denen Türcken und Tartarn ingarMergen gwoiw Werständnüß gelebt / auch dem Tekely obgedachten General Haußlerpren. zu übergeben /versprochen. Welche Verrahterey aber durch einenBauern entdeckt / und dieser verrahterische Wallach an den Kayserl.Hof geschickt worden.

Allhier ließ man sich nun den Feldzug inUngarn meistens angelegenseyn; und trachtete nur dahin / wie in besagtem Königreich alles in ge>_ wünschtem Stande gelangen mögte. Zu welchem Ende man dminLiinMi' auch die HungarischeCantzley völlig eingerichtet / und der Ertz-De,chant zu Tvrna zum Bischoffund Ungarischen Cantzlem/Herr mastz'ZZT Kery aber Kays. General Wachtmeister / in Ansehen seiner viL-rahA,^' m treu-geleisteten Dienste / zum Hungarischen Vicc - Cantzler von

Ihr. Kavß Mas. allergnadigst ernennet worden.

Die eingelauffene Zeitung von dem unglücklichen Treffen bey kie-rus hatte den Kays. Hof in keine geringe Besturtzung gesetzt/ und warman äusserst bemühet / diesen angebrachten Frantzosischm Stretch andem Rhem-Sirom zu erwidern- Es minderte aber den / wegen dieftp