5-4 Rövi. Ra^ssMajund dtt- hohen AMOeten
Piemo>t iß Das Land ist mit Voick so angefüllet / daß es nicht unsäglich/we.
ft tor Vvick gender allenthalben befindlichen Städte / Stadtlem / Flecken / Dörf,reich» ftr/Höfe und Adel -Sitze/eine Stadt von dreyhundert Meilen magfsuifat geneimet werden. Die Partheylichkeit derOuelpbe» und Gibeiiiner»ati& welche ehmals die besten Lander und Städte Italiens eingeäschert,fier anuoch glimmet noch an etlichen Orten in denen Gemütern der Piemoucchr/mPiemont. absonderlich zu Mondovj. spieGueifcn tragen ihre Federn aus der
rechtenSeikedesHuts/dieOlbeliiner aber aufderlincken-Diese legen
beydem Essen ihre Messer und Gabeln überzwergs des Tellers/ jeneaber aufdre rechte Seite. Dirs« zerschneiden die Früchte in die Lange /jene aber überzwergs. Auch das liebselige Frauen, Zimmer liebt sogardiese Varthevstchkeil/und pflantzet ihre Blumen Püschel an die linckeSeite des Haupts oder der Brust/so sieGueifisch.gesinntchieGibel,Kmsche aber aufder rechten. Welche Partheylichkeil sie auch so gar mdem Küssen kiesen sollen.
Weil aber dieses herrliche Land in verschiedene Theile entscheiden;als wollen wir einen nach dem andern dem geneigten Leser vorstelligrnm ÄH0- machen. Das Hertzoglhum Agosla ist das äusserste/ und mit demßa und des Walliser - Lande / Tarankaiser - Thal / der Marggraffschüfft lureeses Grält« undHerrschafft Verceli benachbart. Es mag die rechte Korn ScheuerM. piemoatz benennet werden ; und ob es schon voller Gebürg und Tbä,ler/ theilet es nichts destoweniger herrlichen Verrath mit. Die gantzeUnckeSeite des grösten Thals dieses HrrtzogthumS ist mit Wein,stöcken bepfiantzet/ und kältert man zu Caionge Den allemiedlich,sten.
Ehrmaliqe Die ehmalige Einwohner dieses Hertzogthums waren die alten Sa-laffier » welche/nach langer W idersetzung/der Römische Held leren-Varro besieget / und aufdengrössern 8t.6srnbsräs - Berg/dems ö * Jupiter zum Sieg,AngeS,uckur eine Seule aufgerichtet / derenMerekmahl noch vorhanden. Diese Salassier hattest zur Haupt,Stadt Augustam Salastiorum Praetoriam , hevtjU Tag Agosta , w<siche auch jetzo noch für das Haupt gültig' Diese SalsLer sind von de,nett Salier» entschieden/so die Meer Gräntzen m?rovence bewohnet/wie sie dann auch nicht / etlicher Meinung nach / die MmggrafschafftSaiuzze bewohnt haben.
ffiußDoria Der Kuß vor, 3, so aus zweyen Bachen / welche in dem Flecken
fifSf ^ Pres St. Didies in Valdigne sich verehlichen/ entspringt/ durch,rinnet u-d benetzet dieses Hertzogrhum / und machet es Mich Flsch,id«m» reich/ welcher Uberßuß der ^es° la luMs bey dem st. ßernhards-