Triumph - leuchtender RrietsS^Hrim Lünffbcr Theil 38s
ehbevor au* rhre nod>jut'ucfIhbetöe Regimenter zu ihnen geflossen;als konnte Se-Chnrfurstl. Durch.', nichts anders thun oder vorneh-men /ais die Bewegungen ihres listigen Feindes zu beobachten / undfertig sich zu halte»/ sobald die Armeen vereinbaret / das Werck / si>man beschlossen / zu bewercksttligen.
Der Dauphin verbliebe inzn sichen / wie schon erwrhnet/ mit derCavallerie zu Flonheim, welcher bald die Infanterie folgen sollte.
Monf. Souffleur «berjlieg mit zwantzig8quaclronen zu der Armee/welches l^lr. !a LrstecKe auch gew-rüet war. Und weil Bericht eilige,lauffen/daß der Boaüeur bereits avfdem Hundsrückzwischen Mapntzund Montroyal angelanget/ auch schon drey Bataillons voraus ge-denHunSsrschicket/ um ungesäumt zur Armee bey Flonheim zu stoffett. AIs ließrück.
Ihr. Churfürjtl. Dmchl. von Bayern Kriegs- Rath halten / und alsselbiger diese Bewegung derFrantzösischen Armee sattsam erwogen/ttgieng orclre, daß die BraunschweigischeTrouppen/ so unter demHerrn General Cha vet in der Berg»Strasse bereits angelanget / da-selbst still ligen sollen/ um denen Feinden desto näher zu seyn / undMayntz/samt derumligenden Gegend zu bedecken. Weil zu besorgenstunde / sie mögten/seit ihrer letzten Quartier-Veränderung und Fort-March / vielleicht ein Absehen aufMayntz haben; zumalen dieFran-tzösischePartheyen von Neppenkeimund Oppenheim öffters biß andie Mauren besagter Vestung gestreiffet.
In dem dieses bey der Armee vorgieng/ langte Se. Churfürst!. §hur.Durchl. zu Sachsen inEppingm den halben Weg zwischen Heydel-Bayrrn ge,berg und Brüchsal/g-Scund vonjedem Platz/an; dahero dann Se»^, ” ac *Churfürst!. Durchl. aus Bayern ohne einigen Verlust der Zeit/ zu-samt dem General Caprara und Graf Sereni sich zu ihm verfügte/um sich miteinander zu unterr eden; und wahrete die Unterredung zim-lich lang/ sonder einen gewissen und fest gestellten Schluß / wegendes Feindes Unbestand / zu schliessen.
Die Frantzosen conrinuii-tea inzwischen mit ihrem stetigen Hin-UndHermarchiren/undkonntemannichtsgewiffesvonihremvorha-benden hlarck vernehmen indem das Gerücht ausstreuete/sie würdenbey Creutznach sich niederlassen; bald aber wieder kund machte / derDauphin wäre mit Sr. Armee gegen kort Louy s aufgebrochen. In-zwischen erhielte man doch gewisse Nachricht/ daß von der Dauphini-schen Armee zimlichvielVolck/ zurVerstärckung der Armee/unterdemOstiuat, jn Savoyen geschickt worden.
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