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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
381
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LtttMiph-leuchtinder Rtt'egs-Hekm. LünAek Lherl. 331

etwas heil / sich verweilen müssen. Damit aber die Holländische auchreichen mögten/ wie nkchtso wol ihreeouraZs. als ihre Wenigkeitgegen dem Feind untergelegen ; als würden 3Französische Fahnen Frantzsst.und Standarten ju Buissel eingebracht und allem Vo!ckge;eigt. fche Fah,Dieser unglückliche Streich der Holländischen ^rmse.gab denen »en und

bjWerigsnRachschlageder^!!iirtenandenRhein-Strom/gIeichfa!ls^bar.

eine unverhoffte Veränderung/welche jedoch die baldige Ankanfft fj"/£?«'

derSachsischen^-rmee «rgantzte/und die^.lliirtLi'roupen von neuen brachr.demütigte. Ihr. Churfürstl. DurchI von Ba'yren fertigte sogleich §hur.Herrn Grafen PaJf'y nach Wien / Herrn Grafen DonZcdliz an den rChurfürsten von Sachsen / den Graf von Styrum aber an SeineChurfürst!. Durch! von Bandenburg/ um aller Orten bey verän der, überalltem Kriegs, Glück nöthige Ordre und Beschleunigung der Mannes kund ma,auszuwürcken. He».

Inzwischen feyerten die Kayserl. Irouppen nimMr/ sonderngiengen immer mit vorcheilhafften Partheyen auf die FranzösischeLandstremeraus. Absonderlich liessen die Huffaren ihre Hurtigkeit Haaren'hiebey verspühren; weiche in die 60. starckeinstzu Nachts bey 6arns-^«enaufheim über den Rhein gegangen/ und Morgends ohnweit ^lummer-Echennum, eme Französische Parthey/ so ein Rittmeister/den die Frantzo Mtm«.sen vor des pangschenO^uverneu« Sohn ausgeben/commendirt/sirr«angetroffen/aufselbigeloßgegangen/ 2s.davon niedergehauen/ diePferd aber benebst einemLieutenant undTrompeter/samt 1 r.gemeinkReutern'gesanglich nach Maintz gebracht. Da dann dergefangeneTrompeter / denen Huffaren zum Sieg-Geprang den ^»rcb beydem Einzug blasen muste/unerachtet der dabey befindliche Lieutenant/ihn die Trompete von dem Munde hinweg gerissen /und er sich selbstendessen lang geweigert hatte.

Nachdem sie nun zu Mittag gespeisek/ und wieder aufbrachen/musie sich der Trompeter auf vorige Weise wieder hören lassen/w-l«der gefangene Lieutenant abermal verhindern wolte; der HerrRittmeister von fingen aber / so dieHussarn commandirt / sprengtemit entblöstem Säbel herzu/und wolte das vermessene Verfahren die«fes Gefangenen/ durch die Schärffe des Säbels bestraffm; welcherihn dann auchgewiß würdegetroffen haben / wann nicht des Generalvon Thungen Adjutant Rosenhagen/ den Streich aufgefangen/ undzuruÄ gehalten. Hierauf setzten die Huffaren wieder ihren Marchnach der Armee zu.

Zu gleicher Zeit erhielteman bey derKayserl. Armee Nachricht/

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