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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
345
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Triu mph-leuchtenderRnegs He im. Fünffcer Theil- 34s

Hier hatte nunmehrdas Kriegs - Ferrer feinen völligen Ausbruch Casinaegenommen. Der verschlagene Cacinat halte denen Französischen verstärckkbetrügerischen Maximen zu folge/ seine Armee in Pismont,dem Verwand/die Waldenser auszutilgen, ungemein verstarrkt; wieer dann nicht unterließ stetigst aufdie arme Berg-Emwohnsr/ welcheneulich durch unwegsameWege sich wieder in ihr-Vatterland begeben/loßzustürmen/ absonderlich war sem letzter Angriffder hefftigeste-

Er hatte gegen die Waldenftr 1 000. Mann ausgeschickt / mit KranzMOrdre, ftlbige/wo möglich/aus denen Thalern zu veriügen/und waren l'ndutt.^400. Mann von dem Regiment d' Artoisjo der Obrist^Lieutenant Para commendirte / UNd 600.000 dem SerrischenRegiMMt/ SLalden-vie der Obrist du örac anführte. Diese Französische Partheyen mu- ser-sten durch verschiedene Wege marcbiren .und hatten Befehl, sich anden Ort / wo die Waldenser sich aufhielten / zusammen zu ziehen.

Wie nun die Thalleute verspührten / daß die Völcker sich entsondert/fielen sie den ersten Haussen von 400. Mann an/ und brachten selbigeglücklich in die Flucht / weiches dann bald auch daraus denen anderenbegegnet. Der Obrist- Lieutenant Para, nebst 6 biß 7 -Officierernblieb hiebey auf dem Platz/ der Obriste de örac aber ward gefährlichverwundet / und gefangen genommen / welchen aber nachmals dieThalleute gegen einen Wund - Artzt der ihrigen ausgewechselt.

Der gemeinen Soldaten mißte man Französischer Seils hiebe»drey biß vierhundert/ dahingegen die Waldenser kaum 60. eingebüst.

. So bald dieser Streich an dem Königi. Hof kund worden / erhielt derGeneral Ca tinat Befehl/ nichts mehr gegen gedachte Waldenser vor-zunehmen/wann er sie nicht aus freyem Feld und also mit guten Vor-theil bekommen könnte. Noch dannoch wolte der Französische Hoch-mut nicht nachlassen bey demHertzog vonZa vo^en auf den einmal ge-thanen Anforderen zu verharren.

Der Meyländische Staat war durch t)ie Contribution - gor? MeM«.derungdes6ouverner8 von Casalgantz reg und unruhig gemacht/ der slrlimalles bieselbst befindliche Kriegs. Volck machte sich zum Match fertig g ®mund eilte zu Bedeckung der Grantzen geaen allen femdlichen Einfall.

Se Hoheit derHerzog von 8avoyen legte/ ohnerachtet der Französi. mfchen Bedrohung/hiebey feineHändeauch nicht in dre Schoß/sonkern der Herzogzog h-e> und dar seineVölcker zusammen / wie dann inlur-n, als auf von §a-welchen Ort meistentheils die Franzosen ihre gierige Augen schnOnvoym.liessen / das Regiment von 8alu zze , das von dem weißen Creutz undM Gviü^u« anlangte. Die Franzosen hauen sich inzwischen bey

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