Triumph -- leuchtender Rnegs-Hrlm. Fünffcer Theil. 327
so durch diese Freundlichkeit und öfftern Trunck des Brandweins ge-wonnen/ versprachen ihme die ehmalige mit b 4 r. Pleslls gemachteFreundschafft zu verneuern / und als getreue Nachbarn sich aufzufüh-ren / wann er / ehbevor er sich noch in eü ige Tractaten einließ / den er»fclm&etenMr.d’Olive, utiDSabouriy aus der Insel schaffen würde/als welche sie bißhero vor ihre Tod - Feinde erkannt. Dieses Begehrenversprach er ihnen auf das Weunigste / und ließ hiemit diese Barbarnauf das freundlichste von sich.
Nach so glücklicher Verrichtung zum ersten Ansang / ward er inOuarcicioupe mit höchsten Freuden von allen empfangen / und saheman gleich alsobald/ wie seine Ankunfft nichts als lauter Heyl nachsich zog. Diese Lolon le, so um diese Zeit durch das schärfte Verfahrenihrer Gouverneuren und Befehlhaber in dasaussersteElend verfalle/und die unseligsteunter allen andern/ von wegen der öfftern Einfalleder Caraiben war/fieng nunmehr unter diesem Gouverneur an/ sichwieder in die Höhe zu schwingen. Ob er nun gleich mit denen Bar-barn einenFrieden geschloffen/wolte er rhne doch nicht allzu viel traue/sondern damit er nicht ohngefehr überfallen werden mögte/ ließ er allerOrten/wo nur dieGaraiben anlanden kunten/heimliche Schildwach-ten ausstellen/ veränderte die bißherige Lorp» de Garde, und legte siean viel vvrtheilhafftigere Platze; Verbote auch bey hoher Straffe /daß niemand sich solle gelüsten lassen / aus einigerley Weise / gegen dieLaraibischen Barbarn sich feindselig zu erweisen / und dadurch vonneuen diese Räch - gierige Feinde zu einem Grund - verderblichenKriegzu reißen.
Hierauf fertigten die Bar barn eine Gesandschafft an M>. Auber;welche bestund, aus zweyen ihrer fürnehmsten Capitainen / mit Na»UieriAmjckon UNdLaron.dereN höflicherEmpfang/ demOouverneurdie Gewogenheit aller Laraiben zu weg brachte; so / daß endlich garCapitain Baron einen seiner Söhne/statt einer Geiffel/ der Festhal-tung desgetroffenen Friedens/in 6 uardeioupe beyivions.Auberhin-terliß 1 und hingegen mit sich einenBedienten des Gouverneur» nach5 t. Dominiquc überbrachte; der aber/ als er darauferkranekte / vonerwehntemBaron nach 0uardeioupe wieder überbracht/ und hinge-gen sein Sohn noch länger überlassen ward/ als welcher seinem Vat,ter nicht folgen / sondern noch länger bey Auber bleiben woite.
Hat demnachdiese Insel ihr heutiges Wohl-seyn Mr. Auber zudancken/ welcher/Zeit seines Gouvernement», eine unzerbrücklicheMMdschafft der Laraiben genoffen. Unter i^r. 6' ttouel Ober-Be»