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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
319
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^ Lklumph -tcuchtender Lneg s^Helm. Fünssecr Theil.

''% ^et^öü^stöcr waren aufderInlei eben so viel als der Frantzo-

.. ken/ und halten Herr l-ampK.us und Herr von R*ee den höchste

D wang/und dieOber Aufsichl/auch in ihrenQuartiern fchöneGcbäue/^

^ Maaaün/ und eine grosse Anzahl Schwartzen/ welche steligsi in ihren--^ Diensten stehen- Kein anders suffes Wasser ist auf dieser Insel / als^ was man Zeit des Regens in denen Cisternen sammlet. Um die Insel

» her sind kleine Eyländer / so denen Inwohnern dieser Insel ;u aller-

w Hand Bcquemligkeit dienen. Auch sind Seen von gesaltzenen Was»

- ^ lern /so tieffzwischen das Wasser hinein lausten / und m welchen man

W# einegrosseMenge Fische/ absonderlich derSee Schild-Kroten/fängt.

"w «rn denen Wäldern gibt es wilde Schweine / Turtel Tauben/ und

% unzehlbare Papaqeyen Auch findet man verschiedene Bäume / wel^che allerley Arten Gummi ausschwitzen; west aber der Toback / so in'tr dieser Insel wachst / sür köstlicher als der in andern Inseln gehaltn

Ms wird / st ziehet er auch der Insel st, Martin einen grösser« Kaust Han»

Ä« bei zu. In dem vorigen Französischen und Holländischen Krieg ista-i» Niese Insel der Regiersuchk Franckreich gantz zugediehen / in derewHänden sie biß aufvorerwehnten Überfall verblieben.

Ruytct Dir Insel / Mariegaiante, wird unter dem I s. Gradund 40. Beststrel»

M Scrupei gesetzet : Hat ein sehr ebnes / und mit vielen Gchöltz ange- l.unq der«iA Mes Land / welches genugsam seine Fruchtbarkeit bezeugt/ wann^nlelM es nur fleissge Arbeirs»Leute hätte. D-e Indianer bedienten sich sie

i»« tigst dieser Jnsel.so wol wegen des Fischfangs / als zu Pflanzung et-«# sicher Garten. Früchte. Weil aber der Mr. d*Hoirel,Gouverneur

von Gardetoupe,fctljc / daß diese Insel der Französischen Nation:Sp nicht übel anstünde / als entschloß er sich diese Insel zu besetzen untvpflantzbar zumachen / und weil die widerspenstige Indianer zwan- tzig Mann/ so er dahin gesand hakte/eine rechte Kundschaffk von der

oolM Inst! zu überbringen / nieder gemacht hatten ; als ließ er zu besserer

0« Versicherung eine Schantz aufwerffen/ und schickte o.Mann hin,-

OSit über/die sich/bey einbrechender Nacht/an den Strand in eingroffes

00 Schiffversügenmusten / so lang biß dre ?vrrisicat!On behöriger masi

0 stn vollzogen- Von dieser Zeit an hat diese Insel an Einwohnern

0 ziemlich zugenommen / und denen Franzoftn zu verschiedenen Vor-

theilen Anlast gegeben.

DieJnselMartiniguo wird von denen In dia ne r NM Z 6 a n i ns Deschrer»$ genannt / aßein die Spanier haben ihr den Ramm beygelegt / den b»ng dersie jetzo tragt. Sie hat ein schönes und gr osses Land / so ohnge^"^^fthr 1«. Meilen in die Länge/ einer ungleichen Breite/ in dern gantzen - ^ '

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