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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
276
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276 Röm. Rays Mas und dero hohen All ürren

versprochen/dieTürcken zubinden undDieLondrain dieVenetianischrHände zu lieferen ; haben sie darauf die Türcken/ deren 50. waren/angefallen/25. getödtet/ die übrigen gebunden/ und die Londra,che sich wagen sollte / auch einen 8ecour5 nach Napoli di Malvasia subringen / mit Meel/ Reiß/Coffe und andern Sachen beladen/nachLplnaionAa gebracht.

Weil man nun Venetianischer Seite auch des ^Za von Mal ya.sia Sohn in diesem Port gefunden ; so hat der Capicain General fei*bigen vor die Vestung führen laffen / welche noch in ihrer Halsstarrig*keit/einen8eeour8 abzuwarten/verblieb/ohnerachtet auch vorerwehn.ter Massen durch den Edlen Pisani > und benebst diesem noch mehr an*dere verboffte 8 ecours verlohren gegangen. Zudem bekam man auchzuverlässige Nachricht / daß der Lommendanc allda nicht mehr so.taugliche Türcken hatte / auch die Weiber und Kinder bereits ausderVestung gelassen/ welche/ weit sie von denen Venetianern nichtange-Aeusserste nommen worden/dreyTage aufder Brücke stehend geblieben; wovonMainaNa endlich aber i alä einige 3 fslnitfcbslren heraus fommen / sie in Stücken1 zerhauen worden / etliche aber sich selbst ms Wasser gesiürtzt. Woraufder Gapirain General,aus Mitleiden/ befohlen/ daß man sie auf undannehmen sollte.

Diese äusserste Noth in Malvasia erregte bey der R.epublique einvhnfehlbares Hoffen / auch diese Vestung bald unter den Flügeln desmerrei, Marcus- Löwen zu schauen. So. st geschahe die Überreichung desfvrm" Stocks und der Haube an dem Doge mit sonderbarem Pracht/ bey»iüke. vielen Music- Chören / und unter ungewöhnlichem Zulauff desVolcks.

Es wurde nemlich der Pabstliche Bottschaffter zu Venedig/ nebstdem Herrn Lonry, von 40. Venerianischen Raths-Herren / welchealle in ihre» Carmefln - rohten Röcken aufgezogen t wobey sich auchzween Edle mit güldenen Stücken bekleidet/befanden/ in kosibar aus*gezierten Lust-Schiffen abgeholet; bey Dero Aussteigen fanden Mbeyde obbemeldte Herren unten an der Stiege ihres Palasts ein / undempfiengen die Herren Abgeordnete; gierigen auch aisobald rviedennrinach denen Schiffen / und zwar der Pabstliche Herr Nuntius zwischenbeyden m-t guldenen Stücken bezierken Edelleuten; denen die Herren8enaroren folgten. . „

Vor dem Abk Gomy gieng ein Geistlicher im ^^»11^» ta-felt, der die Geschencke trug. Ais sie in den grossen Ganal kamem wur-den sie daselbst von emigen alldort stehenden Schissen/ nnt Slucken ve

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