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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
215
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tznumph-l euchkenderKrieg s Helm. FünfftcrThe il. zif

derbareKrirgs-Erfahrenheit sehen lassen/indem er so viel schwere Sa-chen / und böse ungangbare Wege überwunden'/ auch durch so viellooo.Feinde / so hin und wieder herum schwebten / das Kriegs Volckund Geschütz mit geringen Schaden an den bestimmten Ort glücklichgebracht hat. Aber der LommenäE Paradeiser/ und die Belagertein Canischa / als sie vttmerckt / daß das Kriegs - Heer /auf welches siealle ihre Hoffnung gesetzt/mit geringer Verrichtung wieder abgelo-

gen/haben sie acht Tag hernachund an dem'4 f. Tag der Belagerung/comw«kd.

dettLL. OÄobr. aus Verzweifflung / mit dem Lrg.bimyon der Über-gab zu handeln/ beschlossen /und ijk denen'Ausgezogenen Treu- und v'Eestuns'Glauben gehalten worden.- . . '*

Allein/obfchon der Mord.Gabel des Türcketts den Obristen Pa<radeistr verschont / wogte selbiger dochdem scharffen Kriegs-Rechtsund Richt - Schwrrdt nicht enkwischen/wie er darin nGst demHaupt- das Kriegs-mann Georg KugH'rn undObrist Wachtmeistern PancrazNuschen Recht gejo»vor das Kriegs-Recht gestellt / allwoibnen zuWien folgendesUrtheil sen.gefallt worden.'Als erstlich ward demObristenParadesser undFähnd^ubd aßae-rich und Hauptmann Kuglern/jedem die rechte Hand abgehaMn/und n^gt.solgends mit dem Schwerdtgericktek. Dem Pamraz Naschen aber /der zu mehrmals« seiner Evds-- Pflicht schändlich vergessen/ und sich/als man mit dem Türcke-rSprach gehaltn / dabey finden lassen/auchfalscher Zeugnüß überwiesen/vermög des ergangenen Urtheils/erst-lich seine Zünge zu dem Nacken herausgerissen/und er hernach mit'dem Strang/ am lichten Galgen vom Leben zu dem Tod gebracht.

Ehbevvr aber noch diese Execurion vollzogen wurde / belagerte'im 8eprembLl- Ertz - Hertzog Ferdinand Canischa wieder/ kam auchErtzH'erzogmitTpanischen / Teutschen / Italiänischen und Hungarischen Vsl-F^dma»drkern davor an; worauf vieJtalianer fogieich eine grosse Schantz /darinnen sich bey die 300c. Mann aufhalten können / ansgewo ffen /und daraus der Vejiung mit Schiessen ziemsichen Schaden zugechgkAus der andern Seite hat sich Ihr. Fürstl: Durch! rit dem übrigensKriegs-Volck verschantzt/ und also die V siung an 2 . Orten belavgert / und derselben von TagzuEag genähert. Als nun dieses Kriegs.

Volch zu solchem Angriffnoch frisch und mutig / haben Z. F. D-noch mchr starckere Schanhen aufwerffen / und daraus die Vestung/daß die Trümmer von denen Dächern gestoben/heffcig beschiessen las.ftn/ auch endlich demFeind eine Schantz/nahendder Vestung / webche vorhmdie Türcken innen gehabt / abgerungen/ wie man sich dann

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