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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
209
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Lriumph-kuchLMder Rriezg Heim. Lürrffcer Theü. rs-

die andern Hungarn auf der andern Seiten nachfolgten / und die Ca-vallerie dermaffen anfielen, daß sie diöftlbrge nicht allein wieder zurmknach der Vestung trieben / sondern auch in zoo, niedermachten / undr o). Gefangene bekamen. Nach dieser ^.Älon entstand in derVe-stung eine kleine Empörung / und. droheken die Türcken dem Bath.»daßsie ihn / wofern er sich nicht bald mit denen Teutschen vergleichenwürde/binden / und denenselben überliefern wollten. Welche Unei-nigkeit in derVestung dann eure glückliche Übergab ehestens hoffe»machte.

In Siebenbürgen hatteHerr General Häußleraufdas beste allesangeordnet / und die Paffe / um allen Einfall zu verhindern / auf dasangelegentlichste besetzet. Inzwischen terminirten die Tartarn in derWallachey gantz frey herum/ welches dann Herrn Gen. Haußler ver- Ge» HäuL«urjachet / schwere Klagen wider den baselbstigen Fürsten an dem Kay- ler klagtsrrl. Hof einzuwenden / und zu erweisen / daß er an allen dem / was die üb«^be»Kapserl- Regimmter in der Wallachw ausgestanden / schuldig / und L?ZUdie vornehmste Urfach seye / angesehen er durch heimliche Correspon-6entz ihnen den Zustand der Teutschen entdeckt / und wo sie durchbre»chen können / verrahten. Des verstorbenen Fürsten älterer Printz /welcher samt seiner Frau Mutter / von jetzt regierendem Hospodar,nachdem er zu dem Fürstenthum erhoben/und von der Ottomanische»

Pforte confirmirt worden/sehr hark bedrängt ward/suchts ingleichenauch bey Ihr. Kapserl. Maj. wider gedachten Wallachischen FürstenumHülffean/ als vermittelst weicherer hoffte/seinem Herrn Vakteom dem Fürstenthum zu folgen / und diesen ungerechten Bescher zu ver-treiben.

Der I^olpoelar inMoldau hingegen war ganß anders alsderiNHospMrWallachey gesinim; sintemal er sieh in Kayserl. Mas. Schutz zu bege-m der MU.ben/erbietig war/ so man änderst nur dieKayserl- Trouppen dahin bau suchtanmarckiren / und hierdurch sie von denen Tartarifchen Einfallende-freyen wollte; zu welchem Ende sie dann dem Genera! Haußler dieUbergebungs.Puncten schon überliefern lassen / welcher dann/um dieSache desto leichter zu vollziehen / den Anschlag gethan / Kayserlich«

Seils sich zu bemühen/bey eingehender Campagne sich der StadtIShcopolis zu bemächtigen; und durch deren Eroberung allen fernernTartarisch-räuberischen Einfallen vorzubeugen.

Das so lang eingeschlossene Canischa empfände nunmehr denAbgang der Lebens- Mittel / und die vergebliche Hoffnung eines Ent-satzes / um welchen sie sich doch noch stätigst bey dem Groß - Vezier be-

Dd warben;