Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
199
Einzelbild herunterladen
 

Tnomph-le uchtLNder Krieg s Helm. Fünffter Theil. 1 99

Diese Schiffe / deren Häupter und Capitains lauter Grafen/Baronen und Edelleute waren/solten/jobald der Vice-^dmiral-HerrBaronTaub/ dietdatroFen in Hamburg angenommen/nach Hol-land sich verfügen / und zu der Englisch - Holländischen Flotte stoßen /und gesamter Hand / dem regiersüchtigen Franckreich den Kopffbieten-

Jetzt bemeldte Krön Franckreich trachtete absonderlich den Hol-ländern durch die Spanische Niederlanden einen Streich anzubrin-gen ; weshalben sie die Garnisonen selbiger Landen ungemein verstar-cken/ und zum Unterhalt einer mächtigen ^rmee zulängliche Maga-zinen aufhauffen ließ : In dem aber die Garnisonen allenthalbengleichsam angepfropft / ermangelte es nicht an öffteren Aussireiffenund blutigen Streichen/ von denen wir unter so vielen nur einen/der bey der Saar bey Floreff zwischen denen Franzosen / unter demComando Öe^General Lieutenant de'Wattevilie,UH& der Spani-schenGarnilon zu dlamur,untek demGeneral Baron de Breffe sich er-eignet / erzehlen wollen.

Dann als zu Namur Bericht eingelauffcn / daß 2 oco.Fran-Action ke»zosen zu Pserdund l ooo.zu Fuß / eine kleine Schantz/worinnen ls.Floreffzwi.Spanische Soldaten waren , welche die Farth an der Abtey zu sehen denenFloreffstuf dem Sambre -Fluß/ 2. Meilen von besagtem Namur , br-wachten / angegriffen / und die Franzosen gedachte Sckantz mitGe-M^^walt eingenommen / die darinnen gelegene Wacht / nach dem sich* 'diese bis in den Tod grwehret / niedergemacht / und noch mehrereGrausamkeit verübet; istderGeneraldeBreffemit svo-MannSpa-niern/100 Wallonen / welche der Baron Besquerano commen.-dirfc/unö 602. Teutschen/ unterm Commando des Oberst, Lieute-nant8Biemont und des Marquis Genette, von Namur eilends aufdie Franzosen loßgangen/ die Feinde/welche sich eher des HimmelsEinfall versehen/ gantz unvermutet angegriffen / wo bey alle Officiersvon denen dreyen Marionen herrliche Proben ihrer Tapferkeit ver-fuhren lassen.

Es ließ aber besagter General de Breffe sich äusserst und möglichstangelegen seyn/dieFarthzugewinen/und denenFranzosen dieLetira.de zu verwehre/welche aber/sobald sie dieSpanisch-Teutsche'Froupenerblicket/ sich nach der Farth wieder begeben/ des willens/wieder überden Fluß / von dem sie nur eine halbe Meile entfernet/sich zu be-geben. Es gewann aber der General de Breffe die Farth / und schnitteZiel Franzosen ab/ welche sich in die Treffe des Fluffeö begaben/ um