i 94 Röm. Äayf Maj, und dero hohen Al lürrm
weicher einRegimentvon FranzösischenProrettgnren sührke/orcire,von^rmaAk, dasie im Quartier lagen / aufzubrechen / und obge->.meldte Schiffe von Okarlemonc zu verbrennen. Diese begaben sichden ersten Tag eine Engl-sche Meil nahe an Charlemont und lagenten sich allda die selbige Nacht/ und schickten/als es Tag ward/ etlicheSpionen aus/ zu erkundigen/ wo die ScKuvcen lagen ;«-!6 dies» wie-der kamen/brachten sie Vescheid/daß sie um dieStadt rund umher ge-gangen / auch bey dem See gewesen/ aber wegen dessen Grösse keineLcKuyren vernommen/also dafi es vermutlich wäre/daß dieJrren mitdenselben auf einen Anschlag damals ausgegangen waren.
Da der Obriste Oambon solches verstanden/ ward er gantz un-willig/ daß er ohne alle Verrichtung wieder zurück gehen sollte; weiler aber betrachtete / daß er weiter nichts thun könnte/als die Brücke/welcheüberden Flußin die Stadt gieng/zu verderben; gab er al sobaldseinen Leuten Ordire dieselbe ganßlich abzubrechen. Da nun einigevon seinem Regiment zu dem Ende hin commendirr worden / hiel-Zrren fal« ten sich die übrige in zwischen fertig. Mitten aber in diesem Merckm, aus öffneten die Feinde das Thor und thäten einen hitzigen Ausfall/welche
2 ff d'e Unserigen nicht weniger tapfer empfingen / also daß bey zweymsur. Stunden ein hefftiges Gefecht entsiand;endlich aber wichen die Irren
zurück/ undfiengenanso gewaltig wegzulauffen/daß unterschiedliche/wegen des Gedrangs/über die Brücke fielen / also/ daß ihrer zwantzigauf der Stelle todt blieben / und r.Capitams/ 3. Lieutenants/ einFahndrich/ nebst 5. oder 6. gemeinen Knechten gefangen worden. Et-Seria liche von denen Officirern des Obrisi Oambons waren so hitzig imdie Stadt Nachsetzen / daß ihrer drey mit denen Irren zugleich in die Stadt ka,weichem men/ und wären ihnen die übrige von dem Regiment gefolgt / wür-den sie sonder Zweiffel die Stadt erobert haben.
DieGefangenen sagten aus / daß etwan 300. Mann in derStadt lagen / nebst 30 , Reutern und auf 6. Wochen lang Proviant:hatten / hernach aber den Ort nicht länger halten könnten. Nachdiesem Gefecht giengen die Oambonische Soldaten wieder an dasWerck/ welches sie ohne die gering sie Verhinderung der Irren voll-brachten; und als solches vollzogen war/zog der Obriste Oambon seinVolck wieder zu sammen/u m zurück zu gehen; indem aber seine ausge-schickte gleich Nachricht brachten / daß sie zwey SchuytenmitVolcknach der Stadt rudern sehen / commendirte er gleich alsobald einenOfficier mit 30. Mann nach der Wasser-Seite/aber alles was sie
ausrichten kunnten war / daß sie drey oder viermal sämtlich Feuer am