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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
177
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Tri umph-Kuchtender Rnegs- Helm. FSnffier Theil. 17s

eben wieder nach Haus begeben wollte; weil er keine Gelegenheit fa«he/mit so kleiner Macht die wilde Völcker zu bezwingen.

Dieser neue Französische Befehlhaber wendete grossen Fleiß an/Canade noch mehrund mehr zu entdecken. Seine fchwehrsie undmühsamste Reife that er den Fluß Sagvenay hinauf / weil er aberviel Gelds verthat / und nichts sonderlichs ausrichtete/so entboth ihnder König wieder nachHauß. Dje st> fruchtlose Fahrt schreckteFranckreichvonweitermFürnehmenaufdiezweyundsechzigJahrab.Endlich bekam Peter von Bergen zu Pariß Erlaubnüs in diese Lan,der mit Beltzwerck zu handeln. Mit zweyen Schiffen fuhr er überAccadien in den Seebusen des Heil. Loren; / und schlug auf der In-sel des Heil. Creutzes seine Nkederlag auf; davonneun'und siebenzigKöpfen / solang die Winkers Zeit währete / fünff und dreyßig dasLeben einbüffrren. Als er aber mit frischen Völckern aus Franck-reich gestärcket ward/ da brach er allhie auf/ und setzte sich bey Port-Royal.

Allda ließ er ein wenig minder als vierzig Menschen / und kehrtewieder in seinVatterland. Unterdessen hatte man die Erlaubnüß/ soihme ertheilt wsrden/eingezogen; dannenhero sich dann dieLosenievon Port-Royal auch bald wieder nach Haus machte. Nach dreyenJahren begunnte Pucnncount dieses eingestellte Merck wiederaufs neue anzufassen/ und fand die Bebaue bey Pott - Royal noch indem alten Stand. Er besäet« dasLand weit und breit und ließ nebenandern den Memberron/ einen Accadischen Herrn / der über hundertJahr alt war/tauffen SeinSohn that von diesem glücklichen Fort-gang seines Vatters an den Französischen Hoff genügsamen Be-richt.

So bald aber diese Erfindung in Franckreich erschollen / gabdie verwittibte Königin denen PP.Locietari; Erlaubnüß / in selbigeneuerworbene Länder zu zieheu/und dieHeidnische Emrvoher desselbenim ChristlichenGlauben zu unterrichten/darein auch dieKönigin destoungeweigerter willigte/ weil sie von ihne vernommen/König Heinrichder I V. hatte ihnen solches vor seinem Tod mündlich versprochen;und sollten / von wegen der gantzen 8 oc!etat / die zween Patres, Liarctund Rosemond Masse die Beschwerlichkeit der Reise auf sich nehmen.Diesen ist bald darauf Pecer Test, ein sehr kluger Mann / nachge-zogen / und auf ihre Beförderung und Verordnung in Neu * Franck-reich am Fluß Pentagovet eine Vestung angelegt worden. Abersolchem glücklichen Anfang fiel der endliche AuSgang sehr ungleich.

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