Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
113
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Lriumph-levchtender Rriegs-Helm. Künffter Theil. rrz

biner Mönchen/ welcher gefangen saß / wieder loßju lassen/und woll,te nicht zulassen / daß einiger Mönch sich dessen Person näherte / es Meine»wäre da'm s->dig-k in mmW ar.tmn. Ä»

Diese Bestürtzung vergröfferte sich durch noch einen andern Un, sich.fall/indem gleich um ftlbigeZeit ein grosser Etein biß roo. Pfund Grosserfchwehr/durch den Schorsiein an Seiner Majestät Zimmer herunter Stein gwsiel/und durch seinen Fall den gantzen Hof in Entsetzung setzte / und JÄJf'solches um desto mehr / weil man das gantze Gebäu besichtiget/ aber E.gefunden/ dgß kein Stein/ weder im Rauch,Fang/ noch in der MauerVesPalastS ermangelte.

Nicht minder betrübt war auch König Jacobs Gemahlin / beyderen die Zeitungen aus Jrrland nichts als lauter Verdruß erweck-ten. Weil nun diese nicht nach Wunsch ausfallen wollten; als belu,stigte Sie thre Gedancken mit eiteln Träumen / wie sie dann einen Troum »erBuchdrucker jU sich kommen / Und ihm durch Madamoiselle von Sa- Königi«lisbury »eine von ihren Staats , Jungfrauen / einen Zettel / worinn Iacvdiae.ein Traum/so ihr vorgekommen/aufgezeichnet / zustellen lassen / mitBefehl / selbigen zu drucken: und zwar folgenden Inhalts : Nach,dem ich ohnlängst aus der Mitternachts - Messe wieder nachHause ge-kommen/ legte ich mich zimlich melancholisch nieder; und ohngefehkmit anbrechendem Tag erschienen mir 4. unbekannte Personen / webcheeine Zeitlang blieben/ ohne mir ein Wort zuzusprechen: Endlichsagte der älteste/welcher einem ttermapkrodie gleich schiene: GrosseFürstin/nach drey und einem halbe/un das vierdteTheil von einem hal-ben/wird er nicht mehr gefunden werden. Nach diesem blitzte es zwey-mal /wodurch meine Kammer gantz in Feuer gesetzet/ daSEingeweidaber von solchen Personen hinweg genommen ward. Hernach saheich eine Frau auf einer wilden Geiß sitzen / welche mich zwingen wollte/ihr mit dem kleinen Prinßen von Wallis zu folgen/mit dem Vorge-ben/daß sie mich in die gluckseeligste Plätze wollte bringen ; Ich folgteihr berowegen nach/ und sie führte mich durch Wälder/voller Blumenangefüllt/ allwo alles verzaubert schiene: Wir begegneten einem Für-sten / der vor diesem sehr mächtig / den man aber jetzo die rechteHand / und daslincke Ohr abhauen wollte; zween Mönchen halstenihm die Flucht zu ergreiffen. Ein Wirbel - Wind führte uns von ih-nen hinweg / als sie sich näherten / und mit uns sich zu bereden anfien«gen. Und nach diesem befunden wir uns unempfindlich in einem dickenWald/allwo wir keine Klarheit/ als von dem Mond hatten. DieErde erzitterte / undgiengen Düntie heraus / welcher Gestanck nicht

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