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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
84
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f 4 r'Zn. Ra ys Maj, und der- hohen Allnrrett

Schreiben an die Stadt/ und gab seine Meinung zu erkennen. Hieraufward eine solche Bestärkung unter denen Bürgern/daß man nichtwüste/was man thun sollte.

Man entschlösse sich/ weil Colonell Philipp ehemah.'en Gouver-neur von Kilmore gewesen/ ihm das Commando der Stadt aufzutra-gen/ und als er folgenden Tags/den 9. Septembr. nebst seinen Freun-Zsrd W den in der Stadt anlangte/ ward ihm solches vorgestellt/ und weil be-itvp soll rcits eine Compagnie Irren im Gesicht der Stadt angelangt war/Coninikn- ein kurtzer Entschluß gefasst seyn. Die junge Pursch/ bey de-KrtSr mn insgemein das hitzige Geblüt wallct/rotteten sich zusammen/ lief-ry werdei. f tn nach denen Thoren/ schloffen selbige nebst denen Magazinen zu undlieferten dem Colonell Philipp die Schlüssel. Indessen ruckten dirIrren kom- Irren heran/ musten aber/ aufgethanes Begehren eingelassen zu wrr-men vor fy>n/ mit denen venchlossenen Thoren verlieb nchinen.d crm"" Sobald diese Zeitung von der Rebellion/(wie es dieJrren betitel-

ten) der Stadt Londonderry zuDublin erschaüte/ward der Lors Mond»jeye nebst demObristb'undy/mir noch seche Compagnien dahin.gesandt/des den Ort wieder zum Gehorsam zu brürgen. Der Gouverneur PhilippsColon 11 hatte indessen in der Stadt 8-Compagnien aufgerjchtetnnv bewaffnet/Nhllixps. auch allen Tumult gestillöt/ mir Verlangen erwartend/ was se n nachEngland abgefertigter Eil»Bot mitbringen würde. Indessur kamMvlorL Montjoye für die Stadt/legte ihnen einen Vcyrag für/underläuterte ihnen die Unmöglichkeit einer ausländischen Hülste. Ob nungleich die Burgerschafft ungern davon hörte/so verursachte doch derMangel an Pulver/als dessen man kaum zwey Tonnen vollgefunden/Laß man auf einen Accord bedacht siynmuste; welchen auch derGou-Accord der verneur/ mit Beystimmung der Zünsste/ auf folgende Bedingnüssmschlösse- Nemlich: Es sollten nur 2. Compagnien in die Stadt zie-mn dem hen/und zwar lauter Protestanten. (2) Sollten die Stadt-Com-LordMvan pagmen ihre Waffen behalten/und ihre Pflicht nebst denen andernjoye. beobachten. (?) Kein Frembder ohne Wissen und Willen des Gou-verneurs und Sberifs in die Stadt eingelassen werden.

Nach Schliessung dieser vortheilhafftigen Bedingnüsse/ wardColsmik Mylord Montioye eingelassen / welcher dann den Colonell Lundy inrundy wird der Stadt zum Gouverneur bestellte/und damit kam es vor diesesmalzum Vergleich und Stillstand. Inzwischen aber vermehrte sich dasGerücht/ daß absonderliche Commissionen zu Dublin ausgetheilet wa-ren/viel tausend Irren zu werben / welche auf ihrer Officierer Kosten

drryMonat sollten unterhalten werden. Well man nun wüste/ daß

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