r
'ßtfqi
Hem
mitto
Tkinmphlerrc hrett der KrkeM ,H«lm. FüttK er The^l -9
^Ureiscn/ st» lang der Herr Gmf von p-xtksnd bey der Der-sammluna styn würde/ und nur allem Den fenfimmwvm chrerSeadk darzulafftn/um / was da vorgehet / zrr hören und 5»
'Dieser Entschluß der Stadt Amsterdam m würckts ü> Holland Gegen-.wunderliche Reden/ und setzte die Herren von der Rrtterfchaffr und deckst r..den Adel/zu samt denen Heeren Geveputirt-n derStädtDvrvrech^ Wk.lartem/ Delff Lieyben/ Gouda/ Roterdamiw Gorrnkem/Schiedam/ 1Schoonhoven/ Briele/ Aikamaer/ Hoorn/ Enkhuysrn/ Esam/ Mon-nikendamm/ Medenblik in Purmerende in eine ziemliche Besiürtzung/die endlich in einen Contra-?rotekb wider die Stadt Amsterdammhinausgelauffen'und dem Herrn Benting^ dermahligen Grafen vonPortland/odngeachtel des Amsterdammschen Eürwendens/ dennochder Sitz bey Versammlung der Herren Hochmogenden zugestandenworden.
Allen diesen besagten Mßhelligketten/fugte die Stadt Amster-Neu». Miß»dämm noch eine zu/ indem sie nemlich darauf drang/ dem Herrn Ale-h^'ük iewyn/Rachshrrm desHofs von Holland/welchen man auch vor einigerZeik in berVreetschaffr zumSchöpffen derSkadl Dordrecht er wehiet/dahin zu halten/daß er eine von beyden Chargen aufgeben möchte weiles wider die Lands-Gesetze stritte/daß eine Person solche zwey Char-gen bediente. Weil aber dieser Herr Alewvn/ bey Seiner Maj. vonGroß Britannien in grossenGnadenzals merckte man gar deutlich/daßdie Stadt Amsterdamm sich nur angelegen seyn ließ/mißgünstig ge-gen die Günstlinge des Königes Wilhelm sich zu erweisen.
In Frießland sahe es ebenfalls nicht zum besten aus/indem Ihr. UndiugtfttDurchl.derHerr Statthalter von Frießland mit einem Memorial bey fa Frirß,der ProvintzGröningeneinkommen/dieWahl eines Rittmeisters voneiner vacanten Compagnie betreffend/ anerwogen er einen/die HerrenStaats aber auch eine erwehlt/ wobey dann jede Parthey ihr vermei'n-tesRecht zu behaubten suchte; und klagte adsonderljchJH.Durchleucht/daß man dessen ^uthorikat/als Stadthalter und Capitain - Generalgmng halte/und also dahin trachte/ ihn in einen solchen Stand undEnge zu setzen und zu treiben/daß er seiner Würde gehöriger Massennicht fmstehen/noch mit Nachdruck exerc-ren könnte; Falls mannun weiters fortfahren würde/mit sothanigen Eingrieffen seine Wür,dezuschmahlern/ sehe er sich genöthigt seine Dimission zu suchen.
Diesen unheilen und Zwisten in denen fteyenNiederlanden/ hattedst Gegenwart des Herrn Erb-Stadthalters leichtlich abhelffen kön-ne«.