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Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
49
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Tr iuMph-keuchteitderkriegs-Helm. Sünfftct Theil. 49

Liernächst begäbe sich Ihr. Röm-Königl. neu-gekrönt« Masgantz allein zudem otfertttrio.yeroselbengabChur-MainbdasPacemzu küssen/ die darauf ein Stuck Golds »Werken/ Mit der Messe ward MM.ferners fortgefahren/ da inzwischen beyde Maj.Maj. vonChur-TrierM:daS Rauchtverck und Pacem ernpfingen. Darauf nahmen die Herren ©tückAllitkenten Ihr. Königl. Maj. die Krön ab / gaben selbige Chur, Golde.PfalH/ und dieser seinemErb-Schatzmejster; ward also der König vorden Altar geführt/ und im N ederknien von Chur- Maintz commnni-c'rt, so dann wieder in den Betstuhl geführt / und Ihr. Maj. dieKrön aufgesetzt/ welche Herr Graf von Sintzendorff Chur-Pfaltz/ unddieser denen Herren Assistenten reichte. Und hremik gewann dieMeß ihre Lndschafft. .

Hierauf verlies nun Ihr. Königl. Maz. den Betstuhl undAl«tar/ und ward von denen geistlichen und weltlichen Herren Chur. Für-sten ustGesandten/wie auch anwesendegeistlich-un weltlichen Fürsten/auch denen Erb Aemtern/Bischoffen und pulsten aufdieBübne b«,,gleitet/daselbst Se- Maj. aufden Stuhl Kayser Carls des Grossen KM'gesetzt wurden/ und Possession nahmen. Wobey Chur-Maintz diege- A ^wöhnlicheWort sprach : 8ta & retine. Und ward darauf dasGdieBützxe.HErr GGrrdicD toben wir angestimmt/alle Glocken geleutet undmit Stücken und Musqueten gedonnert. Die geistliche Herren Chur-Fürsten giengen nach diesem von der Bühne herunter/ zogen ihre Pon-tisicaiien in demCbor ab/und legten Ihren Chur »Fürstlichen Habitan/die übrigen blieben bey ihrer Maj. dem König/ welcher man dasSchwerdt Kayser Carl des Grossen/ so mit von Nürnberg überbrachtworden/ einreichte/um etliche Cavaiiers.so Sie Tags vorher»/ weegen ihrer berühmten Tapferkeit/ernennet/zu Rittern zuschlagen.

Es ist aber dieses Schwerdr von dem Aacbijchet» SchwerdrKaiser Carl des Grossen gantz und gar unterschieden/ anerwogen «S©^.^nicht von Gold und Edelgesteinen wie das vorige glantzet/sondern ein Kaiss CarlZeugnüß von der ehmaligen alt - Teutschen Vergnüglich - und Spar-- dcSGwffe,samkeit/gleich denen anderen Reichs-Kleinodien/abstattet/ und klar-von Nur»,lichan dem Tag gibt/daß es mehrers eine tapffere Faust/ als einen v"L>Pracht zu zeigen gemacht. Dieses Schwerdt soll Kayser Carl derGrosse von einem Engel empfangen haben und zwar zu Jngelheim/als er wider die damals ungläubige Sachsen/S laven/Bohmen/Hun-garn und Sarracenen streiten/ und selbige zur Christlichen Kirche brin-gen wolte.

Es waren aber dieRitter/fo Ih. Köm'gl. Mas mit diesemCarolini- x g MschmSchwerdt drey mal aufdenRucken zu schlage gewürdigt/folgendc: Mai. s^'«.

G HerrgeRittcr.