nach Ihrem heutigen West». 41
wehren umsonst und vergeblich. Weswegen er seines Fürstenthumsvermstiget /und dem grausamen Feind zu entfliehen gezwungen wor- ^den/ er hat seine Zuflucht gen Rom genommen/ und dorthin mit sich Zchaja m«.das Haupt St- Andrea gebracht. Der Pabst/ so dazumal Pius der demandere war/ hat ihn in aller Ehrerbietigkeit / empfangen / und hat HaupkSt.dieses Heiligthum in eineCapelle von lautern feinenMarmor erbauet/ Andrea ge»setzen lassen.
Der Bruder Demetrius Kat von GOtt denverdienten Lohn sei-^nerVerrahterey empfangen; Denn er ist eben so wolaus dem Für-stenthum vertrieben worden/ und hat im Elend herum ziehen müs-sen.
Als die Hsrrschafft über Morea den Griechen entrissen worden /haben die Venetianer die Schlösser und Vestungen behalten / welche ,sie schon vor langer Zeit innen gehabt / vom Capello ist die VesiungLigostiza erobert/und von denen zu Patrasso die Hoffnung gemacht Vesiuvge»worden/ daß sie das Schloß sambt der Besatzung erhalten wür-mAchaja.den.
Capellus hatte unter sich ; 2. Galeeren / und noch dazu 37. an- nngiSckli.dere Schiffe / welche alle tüchtig waren in einer See-Schlacht Dien- che- Ge-sten zu thun. Das Kriegö-Volck so von der grossen See-Ärbeit abge- l"h> dermattet worden / und vor Müdigkeit nicht wol stehen kunnte / wurde Benetia«über Hals und Kopffzu marchiren genöhtiget von Jacobs Barban-ga Proveditore/ welcher mit 4000. Mann frisches Volcks zu der Ar-mada gestossen.Als sie zu einem Dorff eineWeilWegs von derStadtkamen/ liessensie sich gelüsten zu plündern und zu beuten / und lief-fen mit grossen Ungestüm hin und her in die Hauser selbige auszu-plündern. Indem sie nun ohne alle Zucht und Ordnung so herumschwermeten und an nichts als an den Raub gedachten/ wurdenssieunversehens von ;oo. Türckischen Reutern überfallen/welche von hin-ten und von der Seiten mit grossen Geschrey in sie setzten. Die Unse-rigen gantz bestürtzt und umringet / wüsten sich weder zu wehren / nochzu salviren/und wurden alle in Stücken zerhauen. Barbarigus ent-rann auf einer Maul - Eselin / und gerieth eben dahin / da die grosteMacht der Feinde siundte/ und als er an einen engen Ort eines Ge-sträuchs kam /fiel er von der Eselin / und wurde von der Menge derPferde elendiglich zu todt getretten. Die Feinde seinen Leichnam er-kennend/haben ihn aufdas Berg- Schloß zu Patrasso geschleppet/an«inen Pfahl gespisset/ und zu einem entsetzlichen Spectackel auf desThums Zinnen aufgestecket. Nur 1000. Mann sind von diesen gros-sen Haussen entronnen. Nicolaus Pagius/Oberster über die leichtenAndrer Mil- 8 Reu-