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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
29
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nach ihrem heutigen Wesen._ 2-

Meil km sikhet man d.s Haupt. Stadt Arcadia/ so vor alters Ciparissageheissen / sie ist noch heutigSTagS eine starcke und grosse Handels«

Stadt/ welche einen Seehafen hat/ sie ist nicht weniger vest als schön/und hat auch ihren Golfo oder Meerbusen/ welcher der Arcadjsche Gol,so gensnner wird/der Hafen liegt gegen Abend hin. Gegen Aufganghin siehst man dm MarckKcken Gurpulia/und im Zuruck-Weg gegendas veste Land hin liegt ein anderer Mar ckfleckSidrus oderÄradniagenannt; Es liegen auch dotten unterschiedlicheDörffer/ diemendrrKürtze halben übergehet.

Zur rechten Hand hin stehen etliche Berge unter welchen die Vor«mkmsten der BergEvaheuligsS Tags Mitena genannt/ und der BergNeda. Nahean diesen Bergen sind erliche Märcke und Dörffer/ un-ter welchen die Vornehmsten stad Molioa / so gegen Arcadien hinsihet/

Partenio und Limpidia und Tripoli. Be» Mosemga irnseit des Flus-ses ist das Dorff Ersga und der Flecken Staniri gegen Ausgang. Hin,kerdensilbigm Hügeln ist der Flecken Fera. Zur rechten Hand hin ge«gen Lacönia obngefchr S. Meil ist ein DorffNamens Calame/8-Meilweiter hinaus ein schöner Marek Seciiia genannt; über Scilia hin liegtder Berg Atome/ da dieM.ssemer eine Stadkgebanet / die sie hernach Nome arS«mit einander bewohnet haben / dieses ist der gröste Berg in gantz Mo- iw Berg inrea; und so nran gegen Morgen gerades Wegs fortwandert/ sokomtMsrea.man an die Gcantzen der Stadt Corone. Wendet mansch aber ge-gen Mittag und fetzet über den Fluß Pomiso / oder wie er heutigesTags heisset Spimazza / ss siehst man etliche kleine Stadtlein/ unterandern Megalopolin. Uber Siloso hin aufdisr. Meil gelanget mananeinrauhss G/bürgs/ dorten liegt die a!re Stadt Pilus/ so heutigesTags Navmino heisset.

Diese Stadt ist ededessen sehr berühmt gewesen; sie liegt nahe an NavarknodemEorisasischrn Vsrgebürge sonsten Alt > Navarino wie auch Zon- ^ «chechis genannt; auf einem Berg so von den Türcken wohl bewahret/^avr.und von NE starck befestiget: Nicht weniger ist sie auch durchKunst und Fleiß der Menschen rest gemacht: sintemal sie zwey Ve.siungen hat ss gegen das Meer hin liegen aüwo zween Seehasen zu fin,den/dis von denTürcken An. 1572. erst sind gegraben und pebautt/und biß dato mir einer guten Besatzung bewahret worden: Einer vondielen S chafen hat «ine enge Einfuhr! , welche den gantz ai Hmenso viel Schiff« beherb -raen kaiss/ wohl schliesser und verwahrt. Derandere Hak n ist noch weiter und grösser und kan woiss eine grosse Ar«madain sich einnebmen/ dessen EmsM ist ebenmassig eng/ und er-sirecku sich diestlbige Gegend in dir 20. Mil / zwischen dem Meer

D >1/ und