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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
22
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rr_ Beschreibun g der H alb Insul M-rea/

bknTürcken^Er m das Pulver geiegtt / md alle Munition damit zu schmven*kriau<«. gEachet/und haben daraus die V?,!ung verlassen. Manhatinder«selbigen / undaufderWahlstattausdieyo.StückGeschützeS oller«« band Gattung gefunden. Nachd-m nun der Herr Capüam Eene««ird ae. ral betrachtet die grosse Mühe und Unkosten/ die man in Wiederaus»

sLieiffc. bauung der Vestung anwenden müsse hat er si» völlig schleiffen lassen;als nun dje Mainoten gesehen/daß de; Zaum ihnen abgenommen wer»den haben sie desto freudiger dem Feind nachgesetzet/ und viel Sela»ven gemacht/ welche alle aufdie Ruderbavck sind verdammet worden.

Wann man von Gichio zuruck kehrt / und gegen dem Fluß Kim, aufwerts zur stocken Hand gehet/ so gelanget man zu allererst bey Mi»

silra an den Berg Zarezo der rings umher mit einen dicken Grbüichbewachsen ist; Gegen Morgen Haler als eine Crsn auf seinem Haupt/die schöne Stadl so da Zarcasi heisset; zur starken Hand gchek me«,auf dem Fluß Smeno zu/ welcher von Berg herab in das Meer fällt.Malus Dl« Vestung Maina liegt heutiges Tags / wo vor diesem Cene«

polis gesianden/von weicher Sladr man nichts als das alte eingefalleneGemäuer sichet. Den n man licht / daß im Jahr 1570. der HerrQuerini Capitam dcö Golfo sich mit feiner Armata in den Wachtel«Seehafen begeben/da unterdessen die Türcken dazumal diese VestungMaina oder wie sie sie nennen Monige erbauet haben. Der Capital»harre eine heimliche Verständnus mit den Mainoten/ seine Armata be«stunde in 24. Galeeren; und hakte sich mit drnTürckcn in «in hitzigesWird erö, Gefecht eingelassen/ wobey die Mainoten ihre Dapfferkeit herrlich ha«der» und bw sehen lassen/ so daß er nach einigen Widerstand mit grossen Ver«seschleiffl. ^st der Türcken einen herrlichen Sieg / und zugleich auch die Vestungerhalten/ welche der Querini schleiffen lassen/ um damit den Türckendie Gelegenheit zu benehmen daß sie nicht weiter gehen möchten. Ai«lein wieder auf den Capital» General Morosini zu kommen/ so war« selbiger mit dem erhaltenen Sieg nicht vergnüget / sondern er machteund das schleunigste Anstalt/ wie er gantz Maina in Besitz bekommen

werden möchte. Es waren noch übrig cinzunehmen zween Plätze nemlich Pas«ausgefor. savaund Cephala/ welcher letztere Ort erster und wichtiger ist / alsdnt. der erste / alldieweil er den Eingang in das Land schlichet und ver/wahret.

Und als die Mainoten sein Vorhaben vernahmen/ haben sie sichPortus ausgemacht den Vetilischen Seehase« zu belägern. Dieser Hafen ist

Velilus. ygn grosser Wichtigkeit / and sehr wohl gelegen zur Handelickafft/und gewaltig bevestlget / den er ist rings herumb mir einer Mauer

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