rz _Beschreibung derHalb-Insu! Msrea/
Meil davon eine überaus schöne Stadt,mi: einem vchenSchlößN^mens Sarasona. Und wenn man ebermal gegen das Gestabt desMeers sich wendet/so gelangt man an den Hafen der Stadt Msitr«/allwo sich der Fluß Emora oder Vasiüporamuö in d s Meer ergieffer.
Uber diesen Muß dey 4. Meilen liegt eine grosse Stadt milstar«cken Mauren wol versehen Cumrstra und Bordogae genannt. SommüderdenFluß kommt/ sichet man die aite Sradt Githium so zer«siöret liegt: und so man an den hohen Arm des Landes gegen bas Meerzu gehet/ erbbckr man etliche Thürme/ und kommt endlich gen Colochi«na so vor diesem Bea geheissen / welche von den Griechen ist erbauetworden/ und dem umliegenden Land den Namen gibt. Der Stranddes Meeres ist Venen ein hoher Fels. So man aber den Weg gegenMorgen in Gegend der Stadl Bea nimmt/ so trifft man nach etlichenMeilen einen See Namens Ino an / so nicht gar einen grossen Um»fchweiffmachet aürvo die Griechen vor diesem vielabecgiäudijcherHän«del gerriben von dannen kommt man gen Gadipoga/ weiches ein See«hasen ist/erstvoa den Tmcken neu gebau-t; dorten erbbckel man auchsine Stadt/ Namens Pagha/ von der gehet man gen Las/ diese warweyland eine grosse Stadt heutiges Tags aber liegt sie zerstöret.
Aufden Bergen Zllio/AmaS/und Creacodio ist ein Brunne Co«gacone/das ist/Grün-Brunn genannt/ven dem grünenWaffer so ausdemselbigenquillet. Und biß an das Verbürge hin liegen viel kleinereDörff r /und auch ein kleiner Seehafen vor diesem Teurhronia / Heu«tigs Tags aber Scopit genannt; dieses Vorgebürg wild das Matmpanische Vorgebürg geheissen / und ist an dem aussersten Ecke desselbi«gen der Porto deile Qaaglis/ das ist der Wachtel See- Hafen.
Maina ei- Aufder andern Seiten des Meeres sichet man die VestungMak«xr Vestung. na/ welche allezeit von einem wilden/ groben/ unbändigen und grausa-men Voick ist bewohnet worden. Dies« Leute haben allezeit ihre Frey«Miinvte» heit zu erhalten gewust / indem sie / wie erst gesagt / wol verwahret«as si-»or ^festigst liegen aus einem Arm deö LandeS/so von einer Seiten mit,m Dvlck. Bergen rings um besetzt iji/rmd baden auch in stiller Ruhe das
Ihrige besessen / solang sie unter den gnädigen Schutz der Durchleuchtngen Republic von Venedig gesessen. Nachdem BajazttheS der Tur«M-uneten Eische Kayslk unterschiedliche Plätze undVestungen in Morea unterTa ck-n uü seinem Gewalt gezwungen ' haben sie sich seiner erwehret/ und sind vonF-.-md« der der Zeit an immerzu dem Ortomannischen Hause zu wieder gewesen/Wrartiauer und haben immrrzu/zum grossen Rachtheil der Türcken/mit den Vene«digern in guter Verständniß gelebrt / denen sie sich auch gutwillig umMivorssen. Daherosindsie/ nachdem sich das Gluck unlerfchstbl>ch
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