148 R. L . M u de r» hohen AUn'rt. s-eghassc-e r weitHr ottrar.caffen einwerffen; welches auch/zum dritten mal/ nstt grossem Effea/rüseinem sonderbaren Vergnügen/wlederholet worden. '
Weil nun alles/wie lonst jederzeit/beschehen also auch hierin»/dem Priutzen wo! Von statten gieng.; war er deßwegen fröjich/uudgc-dachre die gtücktlcheWürckung solchcrBatterie denen beydenKsysecli»chen Herren Generalen/Caprara und Scherffenberg/zu hinterbrin-gen; überließ also das Commando der Approchen bemHerrn ObriftenMangi/und mochte ungefähr ;c>. Schritte zurück geleget haben/alsplötzlich aus der Stadt eine wütende Kugel daher geflogen kam/unddiesen/mir allen heroischen Qualitäten begabten/Hertzog in wahremdem Durchgehen der Approchev/zurlinckenSeiten über der Schulter/solche zerquetschend/ und zur Rechten deß Halses hindurch dringend/ solödri'ch traff/daß sein rapffres Haupt/in die Arme seines Adjutanten(welcher ihm noch etliche IEsus-schrei) zugeru^en)nieöörsmckend/erblasste/ ,u sonderbarem Leidwesen der Generalität/welche diesen un-verzagten jungen Heid/ und vortrefflichen Kriegs-Strahl/mächtigungern vrrlohrm.
Iss also an diesem heroischen Printzen/ der Ausspruch ersüllk/ daßein rapffrer Geist nicht edler/ als mit dem Knegs-Schwcrdt/Lantzen/oder K ugel von dem Leibe getrennt werde. Wiewol dieser Ehren-Toddemselben die Tbür zu der Unlierbsschkeit nur plötzlich aufgmFen/ auchsolchen Gemütern/welche sich/ gegen fs hohen Verdiensten/ zu ehrerbie-tigem Nach Preiß/ verpflichtet erkennen/ ein unverleschendeSRuhm-Gchachlnüß seiner Helden-Tugendeingedruckt.
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