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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
454
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4f 4 R§m. LL'-serl Mas und der- hohen Allitr km

nenSchifflein salvirteuraber dieTolpatschen setzen ihnen miNhrenN^ken nach / vrrsenckten etliche/ plünderten de andren/und verfolgtendenÜberrest bis an das ander Ufer der Donau: allwo sie/von u>-strn Kulm

aus Pest/theits niedergehaucntheils zu Sclaven gemacht wurden.Di<

nen andern im Schloß/ward von Jk- Churfl-Durl. dasLeben grschemck«t/und ftlbige/ohneGewehr/mit einer starkenGuarde. in emeMoschk»der Vorstadt/und mein grosses Magazin Haus geführt. Andre wur-den/ in einem Zimmer des Schlosses; die Juden aber/in unrerschiedlj.chen Kellern und Gewölbern der Stadt/verwahrt.

Bey fortwahrenderUnordnung/vcrursachte dieMenge desPulvnj«ine Brunst/wclche mercklichenSchaden stifftets/indem dieDächer ve»dem Feuer verzehret wurden / wiewol die UnterGebaue und Maure»stehen blieben. Die vornehmste Kirche erlitte den wenigsten Schaden;das grosse/mitProviant angefüllte;imglclchen das andere herrliche undmit vielemPulver-verseheneMagazm-Haus/wurden durch die Wach-samkeit des Hrn> Gen. Commiffarii Grafens Rabatt» erhalten; wel-cher dis Soldaten/mit versprochene» und gegebnen Belohnungen/auf-munterte/daß sie mit ihrem Zulauff die Flammen zurück hielten.

Bey allen diesen Handlungen fiel esunmüglich/den hefftigenZorsder Soldaten hindern / bis Ihr. Churfi. Durchl. aus Bapern/nebenstden Hrn Groß-Canzler/ des Hofs/ welcher diesen Augenblick/dasclbstvon der Lottringischen Attaque angelanget/allwo der Feind schon über»wundeii war / zu de« Vreches kam / und bey Straffe des Lebens, kein«Feindseligkeit weiter zu üben bcfahl-DcrDurchl.Printz vonSavoyen,welcher mir einem Corpo der Cavallerie von aussen hielte / die Ausfällezu verhindern/ und ein wachendes Aug aufden Feind zu haben/machtesich nun zu demThor desKirch Hofs/überwaltigte ftlbiges/und drang/mitseinerReuterey/indieStadthinein.

Auf BayrischerSeiten/blieben der Graf von Tattenbach/derHerrMonticoli / Aspromonlischer Capitain/ und der Aspremonrische Sar-gente Major/Hr Gr. Zacco/ward bis aufden Tod verwundet»

DieTapfferkeit derObristen/ist nicht auszusprechen,deren aber keineweiter« Erzehlung geschicht/damit ihrer klugen Anführung/nichtS MNachtheil geschehe: indem es schon genug ist/ daß man sagm kan/ esst»nie dergleichen Hextzhafftigkeit gef hen worden,die sich der Ihrigen ver-gleichen lasse/ so sie bey einem so harten Sturm/ und rühmlicher erov»rung bewicsen/durch welche deni Diadem Kays«rl.Ma/est, das schvMKleinod von Europa zugefüget/ und deren Reiche und Provinzen, nm

v«»>Peck autzetragen/dem der Hr. Srrasser/Obr. Lieut. von Sai»

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