Druckschrift 
Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
385
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Aber wieder auf die vorgenommene Akkague/derer dieBrandenb) A. issp.wegen der engen Breche nicht beywohnen können/ zu kommen/ so giengsie anfänglich noch wo! von statten: Sintemalen die Kapserl.mitten ander Cortine zimlich geschwind an des Feindes PMsaden gelanget. Ge-gen diese Gewalt setzten sich die Belagerte erstlich nur mitSteinen; her-nach aber/da iene in dem Stand ihre Feuer-Röhr undGranaten zu ge-brauchen/ waren erfolgte von diesen vor der andern Mauer und der Hefn-ieTe.Skreich-Linie/des ersten und andern Rondels.-aus Stücken undMör- aenwehrsein/ ein unaufhörliches Feuer / welchem von denen Unfern gleichfalls desFcmde«kräffrig geantwortet wurde. S-e/dis Unsrige/ mepne ich blieben auchauf der Cortine beitändig sieben/ ob sie gleich/aus Mangel der Erden/keinen Stand daselbst anrichten/ noch wegen Enge der Pallisaden/durchdringen / noch selbige / weil sie gar zu vest gesetzet waren / Hedenkonten. Unterdessen iiess-n die Türcken am Fuß der gemachten Mauer-Scharte/ 2. Minen- aber ohne Schaden/springen/ und trachteten zur Vera» de»lincken Hand/ bey denen Brandend-an der Seite des Thors / einenSireich anzubringen; allein sie fanden selbige in guter Bereikfchafft/ WiRuund verlohren ein merckliches/ wie dann diese etliche Türcken-Köpffe das Maulin dis Lauss-Gräben zuruckgebracht. DieKayserlicheaber/lagen nun «erfälit.bereits eine halbe Grund auf der Cortine / in Ausstehung der grossenGewalt/dadurch von Officirem ungemein viel geblieben und verwun- Der Unfri-det worden: weil demnach unmöglich war/ da sich fest zu setzen/ wurdeBefehl errheilt/ sich zuruck zu ziehen. E/ ach?'

Dieses war der erste unglückliche Angriff von welchem wir uns ein oißmalwenig zuruck/und nach Wen begeben wollen/daselbst ein wenig von noch »er-ber Kriegs-Unruh auszuruhen l°bre».

Es ist bekandt/ daß in der Belagerung Wiens / welche von den DeuWmecTürcken 1529. Blut dürstig vorgenommen worden/viel Schüsse nach Tbmadem Welt-beruffenen Stephans-Tburn/ der Meinung geschehen/daß durch dessen Zerlästerung/ die Christen mochten ergrimmet und er-schrecket werden; allein es haben damals etliche Bassen dem Türkischen Zeich--,«».Kayser widerrathen/die Stadt und ganz Oesterreich vieserZierd/durch g-uoamir».Fällung zu berauben/ weil ihnen ja/wann sie die Stadt erobertem die-ser Thurn selbst wol anstehen würde. Als aber hernach die Türckenabgezogen, haben sie noch mit allem Ernst nach diesem Thurn donnernwollen) wann man ihnen nicht das Zeichen des Monds hinauf zu setzenverspräche- Zu Erhaltung eines solchen Gebaues/ dergleichen nichtsallen Zeiten kan gebanst werden/ist dieses versprochen/und das Tür-kische Fahnen-Zeichen/ auf dessen Gipssel gesetzet worden So vielberichtet uns D.Brown/derEngeländer/in seiner Reiß-Beschreibung.

II. Lheil. Ccc WS