Druckschrift 
Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
380
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z»i.-ssiri Mas, und der» hohen Alltir tmangekommen: nachdem ich werde vorher gemeldet haben/daß inMAnnähern einige der Kays, und Bayrischen / wie auch in Verfertigungder Ein-und Abschnitte/als zu geschehen pflegt/ todt geschossen wordenNicht weniger sauer ward die Bauung ein und anderer Werckia«,'macht / da in der Gegend weit und breit kein Stamm Holtz zu findenAnfang der war:glso/daß man dieses und das Gras auf etliche Meii suchen müssen.T-eiage« Auch hatte man beym Anfang der Belagerung wünschen mögen/ daßrmigr die Brandenburgischen/ welchen man ihre Stell zwischen zweyen Ron-dellen aufgehoben/gleich zugMen gewesen waren / damit man den An-griff allerseits mit mehrer Wurckung Harke thunkönnen.

Eroberung Unterdessen gieng es doch bey den Kays, und Bayrischen/deren diese

^r Wasser- P,st/un disWasserstadt nach geringemWiderstand erobert/noch ziem-von statten: und geschah die Ablösung sedesmal so/ daß/wenn derGeneral Feldmarschall-Lieutenant/GrafSouches/und HerrGeneralWachtmeister Dieppenkhal.-abgezogen/JhroDurchl.der Hr.Teutsch-meister rmdH.Gen.Wachtmeisier vonThungen an seinStelle geruckt.Die ersten Damit nun die Ordnung in etwas zertrennet würde/geschah den 27.

Ausfälle. Junii derersteAusfallvondenTürcken/dersogrimmiggeweftn/baßodsie schon durch starcke Salven etlichmal zuruck zu ziehen gezwungenworden/ sie sich dannoch immerwiedergewaget/bisdieKayserl. einigerHülffvon denen anstehenden 2. ersten/ und L. hinter der Mauerstehen-den Trouppen zu fordern/benöhtiget: welche ihnen auch so stattlich bep-gestanden/daß der Feind 200. Schritt zuruck und in die Stadt geschla-gen worden. Dabey denen/so Köpfte von den Türcken gebrachk/Ihr.Durckl. der Hertzog von Lothringen sür jeden Kopfeinen Ducatenzeh-lenlaffen. Und/weil man noch inseibiger Nacht/gleich hinter der Mo-schen rechter Hand / eine Quer-Linie nach den Hausern überden Weggemachek/geschah ein anderer Ausfall zu Pferd undFuß/deraber da de-nen streitend niHerrnGraf vonHoftirchen mit derReutsr-Wacht zumEntsatz kam/wie der vorige / zuruck geschlagen/ und gleich daraufdurch«inen Üb erlauffer Bericht erstattet worden / daß der in der Festung be-fehlende Bassa/wegen beeder unglücklichen Ausfälle / nicht minder be-stürtzt/ als daß man seine Gemahlin von dem Rittmeister Budiani/dasie mit 20.Schiffen ihrer bestenHaab und andrerOfnerGütern/a»sGriechisHweissenburg entrinnen wollen/gefangen nachWien gefvfiret.Doch hat man/ mit einer jüngsrn Post / nachmals nähern BmMer-

halren/daß es nicht des Commendanten Gemahlin/sondem atre andre

fürnehme Türckin gewest/welche also mit in der, Fang gerahtew unter-dessen kan bemeldter Csmmendant vielleicht durch ein irrendes Gericht/aufdie Meinung gebracht seyn / als ob seine Frau/unter den Gefang-yen/enthalten wäre- Darum er seinen Zorn über diese Begebenheit