Druckschrift 
Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
371
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^ Triumph-leuchtender Rriegs/Helm. zyr

gmeftn. An Haltung gut-und scharffer Ordre/W es'auch nicht :r-mangeln:UndgIeichwie sie alle beysovielenGelegenheiten ihre Treueim Wack erwiesen hatten/als verspreche er nochmalen vor sich/und inihrer aller Namen/ daß sie ferner als redliche Leute rhun/ und sich alstapffere Soldaten eines so mächtigen Porentaren und genereusenHerrn verhalten wollen.

Seine Ehurfürsst. Durchleucht verstatteten darauf alle OfficierMM Handkuß/und sageken ihnen ein zartes Adieu! Wie solches voll,bracht/ließen sie sich vor dasGezelt tragen/und gaben Ordre/daß dieArmee nochmalen vorbei) passiren müste/damit Sie dieselben in allenihren Gliedern beschauen könte/da dann alle insgemein/so zugegen/ondinsonderheitdie Fremden/vsseutlichbekandt undausgeruffen/daßsiedie Zeit ihresLebeos keine schönere/und in allen Stücken besser ge-kleidet/auch mit so guter Rüstung versehene Mannschafft gesehen hat.ten/dergestalt/daß auch keinSoldat war/der nicht seine Augen aufSeine Lhurfürstl.DurchI. richtete/und aus dessen Augen nicht einegeringe Begierde zum Fechten hervor blicken licsss.

Nachdem nun alles gethan/ und Seine Churfürstl Durchleuchtauf solche Art Ihre brave Soldaten beurlaubet hatten/ kehreten Siewiederanhero/und ward also die Reveue/mit der höchsten Vergnü-gung aller Anwesenden/ geschlossen.

Wic gehen nun mit denen Kaiserlichen hohen Abgeordneten nach,Wim/J-Kais. Majest zu erzchlen/m was vortrefflicher BeschgssenheitUrsseil»««wir dieses Heer angetroffen. Herr General Dünewald/der von einem N«,tapffern Soldaten besser zu urtheilen weiß/ als wir; hat billichen ge-sagt/daßes ein ausgesuchtes Volck sei)/ nicht nur was die Ansehnlich-keit des Leibs anlanat/ sondern auch/ wo man die Geschicklichkeit/ aller-hand Waffen zu führen / behertzigen/ und auf die Grösse des MukhSAchtung geben will-

Denen Siebenbürgern wurde nicht allein dieses/ sondern ein meh CiebeabS!«rerszuGehör geredet: benebenst vorgerückt/sie möchten sich kühnstcheinbilden/ daß das Türckische Reich / und alle diejenige/ so demselben 'mit ihnen anhangen/ bald erfahren soll/ was Unheil erfolge/ein sotapferes Heer/cine gleich geübte Meng Kcwserl. und verbundenerSol«daten zum Feind haben. JhreKallsinnig und Unbeständigkeit/wo-mit sie dem Kaiser!. Hof in allen Berathschlagungen begegnet/ ihrZaudern/ welches nichts als Verdruß erwecken nichts als Hindernüßstifften können/ daß man bisher keine gewisse Entschlicffung/wegen desbald anzufangenden Feldzugs/ fassen mögen/ hatte denKais Slaaks-

Aaq ij Rath