Druckschrift 
Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
312
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_ Röm. Raystrl. Mas und der» hshenAlsiweeu

daß sich zwey Esguadronen Dragoner wandten/ welcheäbervönDPrintzen vonTursnne (der sichallezeitrmt inder Avantgarde befand/tgroßmütigen Zuspruch wieder aufgemuntett wurden/ihren Mut desFeindes Ungestümm entgegen zu setzen.

Hierüber mtrüjieten sich die Turckenuoch mehrerS/ und fielenmit

«charffcsund ianq-andalkcn

njührung ausweichend welcher sich dann auch mit nicht gerinaermGluck / durch dieMilanesischeDragoner/ amRavelin/solanavemLeib hielt > bis dis Sclavonier/eben zu rechter Zeit ankamen/und Post»dabey fassten.

Indessen hatten die Dragoner einen bequemenWeg durch dieRa-vine gesunden/den ihnen die entgegen kommende vornehmste Türcken/desrUne jetzt sauer genug zu machen/und den Ruckweg / samt dem Leben abzu-schneiden gedachten. Aber der Marggrafdi Corbon widersetzte sich die-sem tobenden Schwarm mit Pistolen dergestalt /daß gleicher Mehr,mctBassa/ nebstvielen andern/ todt zur Erden fielen. DerSlrckward je langer je hefftiger/und der Sieg desto ungewiffiger/weil manbey die dcey Stunden lang nicht wissen kunte / welcher Tbell von denenhitzig-fechtenden Partheyen die Ober-Hand erhalten würde; bis end-lich die vom Herrn General- Capitain abgefertigts Verstarck- Treur-pen/samt einlgen/voudem Herrn General zugeschicktenFeld-Stückm/anlangten/deren gute Würckung sich gleich bey der ersten Salve schmließ. Worausder Feind zu weichen anfieng / welchen die tapste Faustder Christen/bald in die völlige Flucht brachte-DesSeras- Der Seraskier/welcher jederzeit mit an der Spitze gewesen-kunte/kicr ist in ^l) er sich gleich stgrck gewehret/deß Unglücks doch nicht erwehren. Danob gleich die/von einem Milanesischen Dragoner/ihm auf die Brust ge-setzte Flinte versagte/ und seiner schonte / ward er doch endlich bleffiü/welches die auf seinem Bett gefundene Blut-Zeichen zu erkennen ga-ben wie dann einige Nachricht versicherte-daß er an der empfange»!»Wunden gestorben.

Der Feind hatte gas, Gezelte/eine grosse Anzahl Pferde/C«e-

^^?°°"le/vierStäckGeschützes/ und viel reiche Beuten hinterlaffen- M-^'^""^.hundert seiner Leute blieben auf demPlatz / vierhundert wurden blesisirt/nur zehen oder zwölffaber gefangengenommen. Des Serasnerr

Gezelt eignete sich gleich der Baron Eschen vor den Feld-Marschall M

darinn ein grosser Schatz/von allerhand schönen und raren SE»enthalten war; wiewol ihm nichts davon zu Tbeil ward/ weil er omFeld-Marschall wieder folgte/ und die hineingesetzte Dragoner-3bE

Gefahr.

Herrliche